Ruth G. Gross
Ruth G. Gross ist Münchner Autorin, Ärztin und Psychotherapeutin. In drei historischen Romanen – erschienen im Scholastika-Verlag – entfaltet sie die Innenräume von Frauenschicksalen vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts. Ihre Prosa verbindet psychologische Tiefe mit poetischer Genauigkeit und einer Neugier auf das, was Menschen trägt und was sie bricht.
Werdegang
Ruth G. Gross studiert Medizin und arbeitet als psychotherapeutisch tätige Ärztin. In eigener Praxis in München begleitet sie Menschen in Schwellensituationen des Lebens – eine Erfahrung, die ihrem literarischen Schreiben den Grundton gibt. Im Schwerpunkt Psychosomatische Medizin hält sie Seminare. Ihre literarische Ausbildung führt sie durch diverse Roman- und Textwerkstätten bis zur Jahresklasse der Textmanufaktur. Sie arbeitet als Medizinjournalistin und ist aktiv in der Münchner Literaturszene. Sie lebt mit ihrer Familie in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Gross veröffentlicht Kurzprosa in mehreren Anthologien, darunter Beiträge in den Literàbiles-Magazinen des Freien Deutschen Autorenverbands Bayern, im FLP-Sammelband Die anderen Jahre (2024), in den Anthologien *TOPIE (GEH8-Verlag Dresden, 2023) sowie Zwei Sommer lang (2012) der Textmanufaktur.
Von 2019 bis 2026 sind zudem folgende Romane von ihr erschienen: Elsas Tochter (2019), In meines Vaters Haus (2023) und Die blaue Brücke (2026).
Stil / Rezeption
Gross' Prosa kreist um Schwellensituationen: das Schweigen der Väter, die unsichtbaren Frauen hinter der Geschichte, das Überdauern in Umbruchszeiten. Die Sprache ist lakonisch und atmosphärisch dicht zugleich; sie zeigt mehr, als sie erklärt. Der psychotherapeutische Blick verdichtet sich im erzählerischen Verfahren des „Show-don't-tell“ zu einer präzisen Innenperspektive.
Zu Die blaue Brücke liegen Rezensionen von Prof. Dr. Martin Hielscher (Literaturwissenschaftler), Norbert Niemann (Schriftsteller, Dozent und Bachmann-Preisträger) und Dr. Bettina Best (Kunsthistorikerin) vor.
Preise & Auszeichnungen
2012 wird sie mit dem Publikumspreis Lesen! im Literatur-Haus Salzburg ausgezeichnet, 2017 steht sie auf der Longlist, Goldegg Book Slam.
Tätigkeiten im literarischen Betrieb
Gross hält Lesungen im Münchner Raum, u.a. im Münchner Literaturbüro (2019, 2023, 2026), in der Seidlvilla (2019, 2024, 2026) und an der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding (2024). Weitere Lesungen finden statt bei der Ärztekammer Nordbaden (2024), beim Bundeskongress des Bundesverbands Deutscher Schriftstellerärzte in Fulda (2024), an den Literaturtagen Dresden (2023) sowie im Stadtteilkulturzentrum Guardini90 München (2024).
Gross ist als Medizinjournalistin tätig und verfasst Beiträge an der Schnittstelle von Psychologie, Medizin und Literatur. Zudem engagiert sie sich als literarische Mentorin und in der Förderung von Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Mitgliedschaften
Als Mitglied der Romanwerkstatt München, der Textmanufaktur, des Freien Deutschen Autorenverbands, des Berufsverbands Deutscher Schriftsteller und des Freien Literaturprojekts nimmt sie aktiv an diversen Veranstaltungen und Tagungen teil. Darüber hinaus ist Gross Mitglied beim Bundesverband Deutscher Schriftstellerärzte (BDSAE), Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS/ver.di), im Montségur Autorenforum sowie im Freien Literaturprojekt München.
Sekundärliteratur:
Best, Bettina: Rezension zu Die blaue Brücke von Ruth G. Gross [unveröffentlichtes Manuskript, 2024/2025].
Hielscher, Martin: Rezension zu Die blaue Brücke von Ruth G. Gross [unveröffentlichtes Manuskript, 2024/2025].
Externe Links:
Ruth G. Gross ist Münchner Autorin, Ärztin und Psychotherapeutin. In drei historischen Romanen – erschienen im Scholastika-Verlag – entfaltet sie die Innenräume von Frauenschicksalen vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts. Ihre Prosa verbindet psychologische Tiefe mit poetischer Genauigkeit und einer Neugier auf das, was Menschen trägt und was sie bricht.
Werdegang
Ruth G. Gross studiert Medizin und arbeitet als psychotherapeutisch tätige Ärztin. In eigener Praxis in München begleitet sie Menschen in Schwellensituationen des Lebens – eine Erfahrung, die ihrem literarischen Schreiben den Grundton gibt. Im Schwerpunkt Psychosomatische Medizin hält sie Seminare. Ihre literarische Ausbildung führt sie durch diverse Roman- und Textwerkstätten bis zur Jahresklasse der Textmanufaktur. Sie arbeitet als Medizinjournalistin und ist aktiv in der Münchner Literaturszene. Sie lebt mit ihrer Familie in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Gross veröffentlicht Kurzprosa in mehreren Anthologien, darunter Beiträge in den Literàbiles-Magazinen des Freien Deutschen Autorenverbands Bayern, im FLP-Sammelband Die anderen Jahre (2024), in den Anthologien *TOPIE (GEH8-Verlag Dresden, 2023) sowie Zwei Sommer lang (2012) der Textmanufaktur.
Von 2019 bis 2026 sind zudem folgende Romane von ihr erschienen: Elsas Tochter (2019), In meines Vaters Haus (2023) und Die blaue Brücke (2026).
Stil / Rezeption
Gross' Prosa kreist um Schwellensituationen: das Schweigen der Väter, die unsichtbaren Frauen hinter der Geschichte, das Überdauern in Umbruchszeiten. Die Sprache ist lakonisch und atmosphärisch dicht zugleich; sie zeigt mehr, als sie erklärt. Der psychotherapeutische Blick verdichtet sich im erzählerischen Verfahren des „Show-don't-tell“ zu einer präzisen Innenperspektive.
Zu Die blaue Brücke liegen Rezensionen von Prof. Dr. Martin Hielscher (Literaturwissenschaftler), Norbert Niemann (Schriftsteller, Dozent und Bachmann-Preisträger) und Dr. Bettina Best (Kunsthistorikerin) vor.
Preise & Auszeichnungen
2012 wird sie mit dem Publikumspreis Lesen! im Literatur-Haus Salzburg ausgezeichnet, 2017 steht sie auf der Longlist, Goldegg Book Slam.
Tätigkeiten im literarischen Betrieb
Gross hält Lesungen im Münchner Raum, u.a. im Münchner Literaturbüro (2019, 2023, 2026), in der Seidlvilla (2019, 2024, 2026) und an der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding (2024). Weitere Lesungen finden statt bei der Ärztekammer Nordbaden (2024), beim Bundeskongress des Bundesverbands Deutscher Schriftstellerärzte in Fulda (2024), an den Literaturtagen Dresden (2023) sowie im Stadtteilkulturzentrum Guardini90 München (2024).
Gross ist als Medizinjournalistin tätig und verfasst Beiträge an der Schnittstelle von Psychologie, Medizin und Literatur. Zudem engagiert sie sich als literarische Mentorin und in der Förderung von Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Mitgliedschaften
Als Mitglied der Romanwerkstatt München, der Textmanufaktur, des Freien Deutschen Autorenverbands, des Berufsverbands Deutscher Schriftsteller und des Freien Literaturprojekts nimmt sie aktiv an diversen Veranstaltungen und Tagungen teil. Darüber hinaus ist Gross Mitglied beim Bundesverband Deutscher Schriftstellerärzte (BDSAE), Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS/ver.di), im Montségur Autorenforum sowie im Freien Literaturprojekt München.
Best, Bettina: Rezension zu Die blaue Brücke von Ruth G. Gross [unveröffentlichtes Manuskript, 2024/2025].
Hielscher, Martin: Rezension zu Die blaue Brücke von Ruth G. Gross [unveröffentlichtes Manuskript, 2024/2025].
