Karl Krieg
Karl Krieg wird 1957 in Untergriesbach im Landkreis Passau geboren und zählt heute zu den wichtigsten, niederbayerischen Mundartdichtern.
Werdegang
Seit 1981 arbeitet er als Diplombibliothekar an der Universitätsbibliothek Passau, seit 1985 ist er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Passauer Pegasus. Der Passauer Pegasus ist für Krieg eine „Mischung aus Haflinger und Esel: Bedächtigkeit gepaart mit einem störrischen Element“. Seit 2012 gehört er als Vertreter der Literaturszene dem Kulturbeirat der Stadt Passau an. Krieg zählt auch zur losen Gruppierung der Literatur-Lesungen Bon Mots im Café Museum in Passau.
Wichtige Werke (Auswahl)
Zu Karl Kriegs Publikationen zählen u.a. der im lichtung verlag erschienene Mundartgedichtband Heazzbluadblodan (1993) sowie der Fotoband HinterBayern (zus. mit Bernhard Setzwein und Herbert Pöhnl, 1996). Texte von Krieg sind auch in dem Band Wachsen aus Vergänglichkeit. Zum Streit um die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald von Erwin Eisch (lichtung, 1996) sowie in zahlreichen Literaturzeitschriften enthalten.
Stil / Rezeption
„Seine Gedichte und kurzen Prosatexte sind alles andere als gemütlich-biedere Heimatpoesie. Seine Texte sind witzig und haben Biss, er spielt mit der Eigenständigkeit seiner Muttersprache und setzt auf Klangreichtum, Rhythmus, Bedeutungsvarianten und Bildhaftigkeit“, urteilt der Germanist Hans Göttler.
Preise & Auszeichnungen
1985 hat Karl Krieg den Ossi-Sölderer-Preis für Mundartgedichte erhalten.
Sekundärliteratur:
Moser, Dietz-Rüdiger; Reischl, Günther (1986): Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur. Piper Verlag, München, S. 204.
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Karl Krieg wird 1957 in Untergriesbach im Landkreis Passau geboren und zählt heute zu den wichtigsten, niederbayerischen Mundartdichtern.
Werdegang
Seit 1981 arbeitet er als Diplombibliothekar an der Universitätsbibliothek Passau, seit 1985 ist er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Passauer Pegasus. Der Passauer Pegasus ist für Krieg eine „Mischung aus Haflinger und Esel: Bedächtigkeit gepaart mit einem störrischen Element“. Seit 2012 gehört er als Vertreter der Literaturszene dem Kulturbeirat der Stadt Passau an. Krieg zählt auch zur losen Gruppierung der Literatur-Lesungen Bon Mots im Café Museum in Passau.
Wichtige Werke (Auswahl)
Zu Karl Kriegs Publikationen zählen u.a. der im lichtung verlag erschienene Mundartgedichtband Heazzbluadblodan (1993) sowie der Fotoband HinterBayern (zus. mit Bernhard Setzwein und Herbert Pöhnl, 1996). Texte von Krieg sind auch in dem Band Wachsen aus Vergänglichkeit. Zum Streit um die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald von Erwin Eisch (lichtung, 1996) sowie in zahlreichen Literaturzeitschriften enthalten.
Stil / Rezeption
„Seine Gedichte und kurzen Prosatexte sind alles andere als gemütlich-biedere Heimatpoesie. Seine Texte sind witzig und haben Biss, er spielt mit der Eigenständigkeit seiner Muttersprache und setzt auf Klangreichtum, Rhythmus, Bedeutungsvarianten und Bildhaftigkeit“, urteilt der Germanist Hans Göttler.
Preise & Auszeichnungen
1985 hat Karl Krieg den Ossi-Sölderer-Preis für Mundartgedichte erhalten.
Moser, Dietz-Rüdiger; Reischl, Günther (1986): Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur. Piper Verlag, München, S. 204.
