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Preis: € 10,-
Verlag: scaneg
Inhalt: Veröffentlichung von Gedichten
Seitenanzahl:
64

Phöbus

Eine Sammlung für Texte

Phöbus ist der Beiname für Apollon und heißt „der Strahlende“. So bezeichneten Heinrich von Kleist und Adam Heinrich Müller ihr „Journal für die Kunst“.  Von diesem Journal erschien – abgesehen von Verzögerungen und Doppelnummern – von Januar bis Dezember 1808 jeden Monat eine Folge, also insgesamt zwölf Ausgaben. Dann wurde es eingestellt; aus persönlichen, inhaltlichen und vor allem finanziellen Gründen.

200 Jahre später hat der scaneg Verlag an dieser Stelle mit der 13. Lieferung weitergemacht. Jetzt heißt PHÖBUS im Untertitel „Eine Sammlung für Texte“. Und diese Texte waren zunächst ausschließlich Gedichte, zumindest hieß es so bei den ersten sechs Lieferungen (13 bis 18). Seitdem ist von einem poetischen Dialog die Rede. So wenigstens bei den weiteren sechs Lieferungen (19 bis 24). Die 24. Ausgabe ist Anfang 2016 erschienen.

Gedichte können ganz unterschiedlich sein, das weiß jeder. Sie können geschliffene Verse haben, wortwörtlich beim Worte genommen werden, einen Parallelweg der Lebensrichtung weisen, als sublimationsgetränkte Lieder eher weniger für die Leseaugen, sondern mehr für das Ohr geeignet sein, und sie können Raum für das Gespräch zwischen Soloinstrument und orchestriertem Hintergrund geben. All das findet sich in den Lieferungen 13 bis 18.

Auch ein poetischer Dialog kann ganz verschieden sein: ein Zwiegespräch zwischen Bild und Haiku, eine Wechselrede zweier Liebenden, die Erkundung eines fremden Gebiets durch poetisches Fragen und Antworten, die unterschiedliche Wahrnehmung der Landschaft mit und ohne geliebter Person, die Gegenüberstellung der Urgewalten Licht und Dunkelheit in den Lebensschluchten und Auftrittsbühnen des Welttheaters, und schließlich die aufgeladenen Spiegelfechtereien zwischen den klassischen Musen und dem Autor. So in den Lieferungen 19 bis 24.

PHÖBUS POËSIE

Die PHÖBUS POËSIE entwickelte sich aus „Phöbus – Eine Sammlung für Texte“. Die Formulierung bezeichnet sowohl eine Lyrik-Form wie auch einen Vortragsmodus und bietet unter dem Dach der Poesie einen meist ungewohnten Rahmen für öffentliche Auftrittsfolgen. Die PHÖBUS POËSIE nimmt deshalb besonders dann Gestalt an, wenn die Äußerung dichterischer Texte mit bühnentauglichem Vortrag verbunden wird.

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