Alban Nikolai Herbst / „Weiden. Endstation“

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Alban Nikolai Herbst bei einer Lesung im Kaffee Burger (Berlin) im Mai 2010.

Anlässlich seiner Autorenlesung (Thetis. Anderswelt) im Rahmen des „Literarischen Herbstes“ der Buchhandlung Hubert Schlegl kommt der Romancier Alexander Michael von Ribbentrop alias Alban Nikolai Herbst (Jg. 1955) am 16. Oktober 1998 nach Weiden. Auf der Zugfahrt von Nürnberg nach Weiden begleitet ihn der Redakteur Peter Michalzik, der in seiner Rezension Assoziationen zwischen „Weiden in der Oberpfalz“ und dem Osten der Romanhandlung skizziert:

Regionalbahn zwischen Nürnberg und Weiden. Aber Welt ist schließlich überall.

Und wie. Weiden liegt in der Oberpfalz. Die Oberpfalz ist Osten [...]

Der Zug fährt in Weiden ein. [...] Weiden. Endstation.

Alban Nikolai Herbst ist nochmals im Mai 2002 in Weiden zu Gast bei den 18. Weidener Literaturtagen „Amerika – Symbol für Ferne und Freiheit?“.

(Michalzik, Peter [1998]: Phakten oder Fantasie. In: Süddeutsche Zeitung, 12. November.)


Verfasser: Bernhard M. Baron / Bayerische Staatsbibliothek

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