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Urkunde für das Übersetzerstipendium von Jochen Süßmuth, Akademie der Bildenden Künste München
Einsendeschluss: 1.03.2017
Dotierung: 6.000 Euro
Eigene Bewerbung: ja
Vergabe: jährlich
Ort: München
Organisation: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Kontakt:

Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer

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Kristina Maidt-Zinke im Werkstattgespräch mit Michael von Killisch-Horn bei der Verleihung 2012 (© Wolfgang Maria Weber)

Das Arbeitsstipendium für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer wird erstmals im Jahr 2009 an Sabine Roth für ihre Arbeit an einer Neuübersetzung des Romans Persuasion von Jane Austen verliehen. Seither wird es jährlich auf Vorschlag einer Jury durch den Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergeben, um einer Übersetzerin oder einem Übersetzer die Arbeit an einem Projekt ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang zu ermöglichen.

Im Jahr 2010 erhält Andrea Ott das Stipendium für ihre Arbeit an einer Erstübersetzung des Romans Hudson River Bracketed von Edith Wharton aus dem Jahr 1929. Im darauffolgenden Jahr wird Regina Rawlinson für ihre Arbeit an einer Neuübersetzung von Terry Pratchetts Roman Reaper Man von 1991 ausgezeichnet. 2012 erhält Michael von Killisch-Horn das Stipendium für seine Neuübersetzung des Romans En route von Joris-Karl Huysmans, 2013 Kristina Kallert für die Erstübersetzung des tschechischen Romans Pole orná a válečná von Vladislav Vančura. 2014 geht die Auszeichnung dann an Axel Monte für die erste deutsche Übersetzung des Prosahauptwerks A Vision von William Butler Yeats. 2015 wird Birgit Leib für die Erstübersetzung des Romandebüts La malédiction du bandit moustachu („Der Fluch des schnauzbärtigen Banditen“) von Irina Teodorescu ausgezeichnet, 2016 Andrea O'Brien für diejenige des Romans This Is Your Life, Harriet Chance! des amerikanischen Autors Jonathan Evison.

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Von links nach rechts: Die Preisträgerin von 2009, Sabine Roth (© Peter Hemza); Andrea Ott im Gespräch mit Ulrich Blumenbach (© Wolfgang Maria Weber) 2010; Regina Rawlinson mit Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch 2011 (© Wolfgang Maria Weber)

Für das Stipendium stehen 6.000 Euro zur Verfügung. Über die Vergabe entscheidet der Staatsminister auf Vorschlag einer Jury. Bewerben können sich Übersetzerinnen und Übersetzer, die ihren Wohnsitz in Bayern haben. Zur Förderung zugelassen sind nicht abgeschlossene Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Weitere Voraussetzungen sind, dass mindestens ein Werk bereits veröffentlicht wurde und ein Verlagsvertrag für die Übersetzung besteht. Dabei sind print-on-demand-, Zuschuss- und Eigenverlage ausgenommen. Nach Erhalt eines Stipendiums ist eine erneute Bewerbung erst nach drei Jahren möglich.

Bewerbungen müssen beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingereicht werden. Einzureichen sind in vierfacher Ausfertigung (keine Originale): biographische Angaben; Liste der bisherigen Übersetzungen mit Nennung der Verlage; Exposé zum Übersetzungsvorhaben und 10 Seiten Probe (mit Originaltext unter Nennung des Umfangs des Originaltexts in Seitenzahlen sowie seines Erscheinungsjahrs); Verlagsvertrag; Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge sowie über erhaltene Stipendien in den letzten drei Jahren. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf der Website.



Externe Links:

Informationen zur Bewerbung

Homepage Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Arbeitsstipendium im Literaturport

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