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Ephraim Kishon, fotografiert im Jahr 1967 von Felicitas Timpe (© Bayerische Staatsbibliothek München / Fotoarchiv Timpe)
Einsendeschluss: 31.12.2015
Dotierung: Ein mit 5.000 Euro dotierter Verlagsvertrag
Eigene Bewerbung: ja
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: München
Organisation: Verlag LangenMüller
Kontakt:

Ephraim-Kishon-Preis

Im Frühjahr 2012 schreibt der Verlag LangenMüller erstmals den Ephraim-Kishon-Preis in einem Wettbewerb aus, der folglich alle zwei Jahre vergeben wird. Ausgezeichnet werden soll ein bisher unveröffentlichtes Prosa-Manuskript einer deutschsprachigen Autorin oder eines deutschsprachigen Autors, das „neue Wege der Satire“ beschreitet. Der/die Gewinner/in des Wettbewerbs erhält einen mit 5.000 Euro dotierten Verlagsvertrag.

Als erster Preisträger des Ephraim-Kishon-Preis wurde 2013 Stefan Lehnberg für seinen Satireroman Mein Meisterwerk geehrt. Die nächste Verleihung findet voraussichtlich im Frühjahr 2015 statt.

Der Preis soll an den Schriftsteller Ephraim Kishon (1924-2005) und sein Lebenswerk erinnern. Kishons satirische Auseinandersetzung mit den Fallstricken der Bürokratie, mit Korruption und Doppelmoral in Politik und Gesellschaft hat Maßstäbe gesetzt. Sein unbestechlicher Blick für gesellschaftliche Missstände und die kleinen Sünden des Alltags verband sich in seinen Romanen, Erzählungen, Theaterstücken, Hörspielen und Filmen mit einem ausgeprägten Bewusstsein für die Wirkungsmacht der Satire. Der Schriftsteller ist vor allem mit seinen satirischen Kurzgeschichten aus dem Alltag seines Heimatlandes Israel bekannt geworden.



Kommentare

Beverly am 19.09.2013 um 19:53

Ich verdanke Ephraim Kishons Erzählung "In Elefanten investiert" sehr viel. Nein, ich bin nicht im Warentermingeschäft tätig, sondern die Anlageform "Elefant" hat mich dazu inspiriert, in der Kritik der politischen Ökonomie neue Wege zu gehen. Es beruht doch alles auf Geld und Blasen und das stelle ich mit Luftballons dar. Einen gelben für ... aber mehr verrate ich nicht.



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