Goethe-Gesellschaft München

c/o Prof. Dr. Rolf Selbmann, Schellingstraße 3
80799 München

Leitung: Prof. Dr. Rolf Selbmann
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Goethe-Gesellschaft München

Briefe: Schriftverkehr mit verschiedenen Organisationen, der Landeshauptstadt München, Vorstandsmitgliedern
Dokumente zur Geschichte der Körperschaft: Prospekte, Programme, Mitgliederlisten, Unterlagen zu Mitgliederversammlungen
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Körperschaft: Goethe-Gesellschaft München e.V.
Bemerkungen: Die Goethe-Gesellschaft München e.V. wurde 1917 gegründet und ist die älteste Ortsvereinigung der 1885 gegründeten Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V., der größten wissenschaftlich-literarischen Vereinigung Deutschlands. 1885 starb Walther Wolfgang von Goethe, der letzte Enkel des Dichters. Er hatte testamentarisch verfügt, dass das Haus am Frauenplan mit seinen Sammlungen zur Kunst und Naturwissenschaft in den Besitz des Staates Sachsen-Weimar, Goethes handschriftlicher Nachlass hingegen in den persönlichen Besitz der Großherzogin Sophie übergehen solle. Sie veranlasste noch im gleichen Jahr die Gründung eines Goethe-Archivs (seit 1889 Goethe- und Schiller-Archiv), in dem die Manuskripte des Dichters der Forschung zur Verfügung standen. 1886 wurde das Goethe-Nationalmuseum gegründet. Die Goethe-Gesellschaft unterstützt und fördert diese wissenschaftlichen Institutionen. Sie gibt das Goethe-Jahrbuch heraus und die Reihe Schriften der Goethe-Gesellschaft. Daneben bildet die Erforschung von Goethes Leben und Werk sowie die Förderung seiner Rezeption einen Schwerpunkt der Tätigkeit. Gegenwärtig sind 34 internationale Goethe-Gesellschaften tätig. Ausdruck einer stärkeren Internationalität ist auch das Stipendienprogramm der Gesellschaft, das seit 1993 viele junge Wissenschaftler nach Weimar führt.

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