Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Georg Kerschensteiner

Manuskripte / Typoskripte: Über 400 Manuskripte
Briefe: Über 3000 Briefe
Biographische Dokumente: umfangreiche biographische Dokumente, u.a. Tagebücher und Lehrpläne
Fotos: 9 Fotos
Bildobjekte: 19 bildnerische Objekte, u.a. Portraits, Bronzebüste
Bemerkungen zum Inhalt: Nachlass
Bestandsumfang: 50 Kassetten
Katalogisiert auf Katalogkarten / katalogisiert in Autographenkatalog: ja
EDV-katalogisiert in Datenbank: Manuskripte und Korrespondenz teilweise im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Kerschensteiner, Georg
Geburtsdatum: 29.07.1854
Todesdatum: 15.01.1932
Beruf: Pädagoge, Stadtschulrat
Bemerkungen: Georg Kerschensteiner wurde am 29. Juli 1854 in München geboren. Zunächst arbeitete er als Volksschullehrer, machte dann Abitur und anschließend das Studium der Mathematik und Physik an der TU in München. Promotion 1883. Es folgten Jahre als Gymnasiallehrer in Nürnberg und Schweinfurt. Nebenbei Ergänzungsstudium in Mineralogie, Zoologe und Botanik an der Universität in Würzburg. Seit 1893 wieder in München, zunächst als Lehrer am Ludwigsgymnasium, ab 1895 dann als Stadtschulrat und Königlicher Schulkommissar. In dieser Funktion begann er das Münchener Schulsystem zu reformieren und begründete das Berufsschulwesen. Seine Aktivitäten erregten große Aufmerksamkeit, auch international. Sein Ziel war nicht die „Verhandwerklichung der Schulen“, und die Heranbildung brauchbarer billiger Arbeiter, sondern die sich über den Nützlichkeitsgedanken erhebende Charakterbildung. Kerschensteiner wurde bayerischer Landtagsabgeordneter und 1912 Reichstagsabgeordneter in Berlin. Der 1. Weltkrieg brachte die Münchener Schulreform zum Stillstand. Kerschensteiner unterrichtete an der Münchener Universität. Angebote anderer deutscher Hochschulen lehnte er ab. Georg Kerschensteiner starb an 15. Januar 1932 in München.

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

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