Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Jörg Hube

1. Angaben zum Bestandsbildner:

Name: Jörg Hube. *22.11.1943 in Neuruppin, †19.06.2009 in München.
Beruf: Schauspieler, Regisseur, Kabarettist.
Jörg Hube, geboren am 22. November 1943 in Neuruppin in der Mark Brandenburg, wuchs in Dießen am Ammersee und in München auf. Seine Theaterlaufbahn ist eng mit München verknüpft: Von 1973 bis Ende der 90er Jahre gehörte er mit nur wenigen Unterbrechungen zum Ensemble der Münchner Kammerspiele, bis er 2001 mit Regisseur Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel wechselte. Seit 1984 unterrichtete er an der Otto Falckenberg-Schule, die er von von April 1991 bis Sommer 1993 leitete. Große Popularität gewann Jörg Hube durch Fernsehserien für den Bayerischen Rundfunk (Tatort, „Die Löwengrube“). Er drehte zahlreiche Kino- und Fernsehfilme unter namhaften Regisseuren wie Michael Verhoeven, Edgar Reitz und Joseph Vilsmeier und verlieh auch kleineren Rollen sein unverwechselbares Profil. Mit seiner unvergleichlichen Stimme las er als Hörspiel-Sprecher aus den Werken von Karl Kraus, Lion Feuchtwanger und Oskar Maria Graf. Als Kabarettist war seine Paraderolle der „Herzkasperl“, eine Figur, die er 1975 zusammen mit seiner Frau Elisabeth Fall entwickelte. Von 2005 an war er mit Beatrix Doderer als „Sugardaddy“ auf zahlreichen Bühnen unterwegs. Dieter Dorn, Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels, nannte Jörg Hube einen „Volksschauspieler im schönsten Sinn des Wortes“. Für seine künstlerischen Leistungen wurde Jörg Hube mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München, der Adolf-Grimme-Preis, und der Deutsche Kabarettpreis. Am 19. Juni 2009 starb Jörg Hube in München.

2. Bestandsumfang:

22 Kassetten.

3. Erschließungsstand:

Der Bestand ist zur Benutzung erschlossen.

3.1. Katalogisierung:

Der Bestand wurde vollständig verzeichnet und ist über den OPAC der Stadtbibliothek München recherchierbar.

4. Bestand:

4.1. Werk:

- 18 Manuskripte von Jörg Hube,
- 60 Manuskripte fremder Hand.

4.2 Korrespondenzen:

- über 300 Briefe (hauptsächlich Anfragen zu Auftritten sowie Briefe der Mutter).

4.3. Lebensdokumente:

- 133 biografische Dokumente, darunter:
  - Urkunden und Dokumente zur Familie,
  - Schulzeugnisse,
- über 1000 Fotografien.

4.4. Sammlungen:

- Preise,
- Requisiten,
- Filme,
- Audiomaterial.

5. Zugang:

Eine Benutzung ist für wissenschaftliche Zwecke gestattet.

6. Veröffentlichungen zum Nachlass:

- Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S).
- Elisabeth Tworek (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S).
- Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

7. Vermerk zur Erwerbung:

[leer]

8. Bemerkungen:

Aufgrund des Bestandsumfangs ist eine vollständige Verzeichnung an dieser Stelle leider nicht möglich. Ein detailliertes Verzeichnis ist über den OPAC der Stadtbibliothek München recherchierbar.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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