Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Münchener Künstlergenossenschaft

Manuskripte / Typoskripte: 40 Manuskripte
Briefe: ca. 100 Briefe
Bestandsumfang: 1 Kassette
EDV-katalogisiert in Datenbank: Im Opac der Stadtbibliothek München und in Kalliope (noch in Bearbeitung)
Zugänglichkeit: Uneingeschränkt
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Körperschaft: Münchener Künstlergenossenschaft
Gründungsdatum: ?.?.1858
Bemerkungen: Die Münchner Künstlergenossenschaft war die erste Künstlervereinigung Bayerns und wurde 1858 gegründet, als im neuerbauten Glaspalast die erste Deutsche allgemeine und historische Kunstausstellung stattfand. Die Künstler traten 1858 zum ersten Mal unter dem Namen Münchner Künstlergenossenschaft geschlossen vor die Öffentlichkeit. 1968 wurde sie von König Ludwig II. von Bayern königlich privilegiert, d.h. sie wurde der Rechte privilegierter Körperschaften teilhaftig. Der Gewinn der äußerst erfolgreichen ersten internationalen Kunstausstellung Münchens von 1868 wurde zum Grundstock des Vermögens der Münchner Künstlergenossenschaft bzw. der königlich privilegierten Münchner Künstlergenossenschaft. Weitere Ausstellungen folgten. 1872 wurde auf Gesuch der Künstlergenossenschaft das Kunstausstellungsgebäude auf dem Königsplatz freigegeben, das dann 1889 die Neue Sezession übernahm. 1900 erfolgte unter Franz von Lenbach die Eröffnung des Künstlerhauses. Von der Königlich privilegierten Münchner Künstlergenossenschaft spaltete sich 1892 die Sezession ab. Und von dieser 1913 wiederum die Münchner Neue Sezession. Zusammen wirkten sie im Verein der Ausstellungsleitung München e.V. und organisierten ab den 20er Jahren international orientierte Ausstellungen im Glaspalast. 1937 wurden die Genossenschaft aufgelöst und der Münchner Reichskunstkammer unterstellt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Genossenschaft neu organisiert. Seit 1950 tritt sie mit Ausstellungen wieder vor die Öffentlichkeit.

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