Isolde Kurz

Manuskripte / Typoskripte: 3 Manuskripte
Briefe: 86 Briefe
EDV-katalogisiert in Datenbank: Manuskripte und Korrespondenz teilweise im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Kurz, Isolde
Geburtsdatum: 21.12.1853
Todesdatum: 06.04.1944
Beruf: Schriftstellerin, Übersetzerin
Bemerkungen: Isolde Kurz wurde am 21. Dezember 1853 in Stuttgart geboren und wohnte mit ihrer Familie in Tübingen. Sie ist 19 Jahre alt als ihr Vater, der Schriftsteller und Bibliothekar Hermann Kurz, stirbt. Sie geht nach München, wo sie ihren Lebensunterhalt mit Sprachunterricht und literarischen Übersetzungen verdient. Auf Einladung ihres Bruders zieht sie dann nach Florenz, wo sie mehr als 30 Jahre lebt. Mit den Florentiner Novellen und Italienischen Erzählungen feiert sie erste literarische Erfolge. Von 1911?1943 lebt sie wieder in München. Voller Kriegsbegeisterung schreibt sie 1914 das berüchtigte Gedicht „Schwert aus der Scheide“ und 1916 „Die deutsche Mutter“. Beide Gedichte wurden im 2. Weltkrieg von den Nazis wieder hervorgeholt und propagiert. Sie gehörte zu den erfolgreichen deutschen Literaten des Dritten Reiches. Sie starb am 6. April 1944 in Tübingen.

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

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