Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Ingeborg Drewitz

Manuskripte / Typoskripte: 2 Manuskripte
Briefe: 81 Autographen
Fotos: 5 Fotos, 2 Dias
EDV-katalogisiert in Datenbank: Manuskript und Korrespondenz im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Drewitz, Ingeborg
Namensvarianten: Neubert, Ingeborg [Geburtsname]
Geburtsdatum: 10.01.1923
Todesdatum: 26.11.1986
Beruf: Schriftstellerin
Bemerkungen: Ingeborg Drewitz wurde am 10. Januar 1923 in Berlin geboren. Studium der Geschichte, Philosophie und Germanistik, Abschluß 1946 mit der Promotion zum Dr. phil. Mitbegründerin und stellv. Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), Mitbegründerin und Gesellschafterin der Berliner XYZ-Autorenbuchhandlung (1975 gegründet). Mitglied im Sprecherkreis des Presseausschuß Demokratische Initiative (PDI) in der Bundespolitik. Sie trat aktiv für die Probleme und die finanzielle Lage der Schriftsteller ein. Ergebnis ihres Engagements in der Gefangenenfürsorge waren die von ihr herausgegebenen Bände Schatten im Kalk. Lyrik und Prosa aus dem Knast (1979) und Mit Sätzen Mauern eindrücken. Briefwechsel mit einem Strafgefangenen zusammen mit Winand Buchacker (1978). Nach ihr wurde der Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene (begr. 1988) benannt. In ihren zeitkritischen Theaterstücken, Hörspielen und Prosaarbeiten hat sie sich besonders mit der Kontaktlosigkeit und Einsamkeit des Großstadtmenschen auseinandergesetzt, aber auch mit der Situation und Empfindungsweise der Frau. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen u.a. das Bundesverdienstkreuz (1973), die Ossietzky-Medaille (1980, Int. Liga für Menschenrechte), die Premio Minerva (1986). Für ihre Verdienste um Berlin erhielt sie 1981 den Professorentitel. Ingeborg Drewitz starb am 26. November 1986 in Berlin.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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