Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Max Brod

Manuskripte / Typoskripte: 4 Manuskripte
Briefe: 78 Autographen
Fotos: 13 Fotos
Bemerkungen zum Inhalt: Nachlass
Bestandsumfang: Konvolut
EDV-katalogisiert in Datenbank: Manuskripte und Korrespondenz im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Brod, Max
Geburtsdatum: 27.05.1884
Todesdatum: 20.12.1968
Beruf: Schriftsteller, Dichter, Komponist, Philosoph
Bemerkungen: Max Brod wurde am 27. Mai 1884 in Prag geboren. Studium der Rechtswissenschaften in Prag, Promotion, dann Beamter. Bis 1938 arbeitete er als Theater- und Musikkritiker des Prager Tagesblatts und auch als Pressereferent der tschech. Regierung. Brod verkehrte früh in literarischen Kreisen und schloß Freundschaft mit Werfel und Kafka. Er selbst war Zionist und bewußter Repräsentant jüdischen Geistes. 1939 ging er nach Palästina, wo er in Tel-Aviv als Dramaturg des Nationaltheaters Habima arbeitete und sein Werk als Schriftsteller, Dichter, Komponist und Philosoph fortsetzte. Sein erstes Buch Tod den Toten (Novellen) erschien 1906. 1949 wurde sein Roman Galilei in Gefangenschaft mit dem repräsentativsten Literaturpreis Israels, dem Bialik-Preis ausgezeichnet. Besondere Verdienste hat er als Nachlassverwalter, Biograph und Deuter seines Freundes Kafka erworben. Ohne ihn wären weder Kafkas Prozeß, Schloß, noch irgendein Manuskript von Kafka bekannt geworden. Max Brod starb am 20. Dezember 1968 in Tel-Aviv.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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