Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Alfons von Czibulka

Manuskripte / Typoskripte: 241 eigene und 4 fremde Manuskripte
Briefe: 164 Briefe
Biographische Dokumente: 54 plus 3 Konv. u. 5 Mappen. Davon 1 Konv. Abrechnungen Bertelsmann Verlag, 1 Konv. Pressestimmen z. Leben, 3 Mappen Pressestimmen z. Werk, 1 Konv. eig. Veröffentlichungen in der Presse, 2 Mappen mit Pressestimmen fremder Autoren
Fotos: 10 Fotos
Bildobjekte: 16 davon 1 Karikatur v. R. P. Bauer, 1 Zeichnung u. 1 Ölbild v. T. Böttger
Bemerkungen zum Inhalt: Nachlass
Bestandsumfang: 20 Kassetten
Katalogisiert auf Katalogkarten / katalogisiert in Autographenkatalog: ja
EDV-katalogisiert in Datenbank: Korrespondenz im Opac der Stadtbibliothek München und in Kalliope (noch in Bearbeitung)
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Czibulka, Alfons von
Namensvarianten: Birnitz, Alfons von [Pseud.]
Geburtsdatum: 28.06.1888
Todesdatum: 22.10.1969
Beruf: Dichter, Schriftsteller, Maler
Bemerkungen: Alfons Freiherr von Czibulka wurde am 28. Juni 1888 in Schloß Radbor in Böhmen als Sohn eines Generals geboren. Gymnasium und Militärakademie in Wien. 1910-1918 militärische Laufbahn als österreichisch-ungarischer Kavallerieoffizier. Beurlaubung um als Gasthörer an der Sorbonne deutsche und französische Literaturgeschichte zu studieren. Von 1912-1914 Kunstakademie Breslau, zuletzt die Meisterklasse für Malerei. Im Ersten Weltkrieg an der serbischen und italienischen Front. 1918 kam er nach München und erwarb die deutsche Staatsangehörigkeit. Zunächst arbeitete er als Maler und besuchte die Kunstakademie. 1919 gründete er die Zeitschrift Der Orchideengarten, die er bis 1923 leitete. In dieser Zeit Debüt als Schriftsteller. Teilnahme am 2. Weltkrieg. 1954 Präsident der Stiftung zur Förderung des Schrifttums. Vorstandsmitglied des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller. Dichterpreis der Stadt München. Alfons Freiherr von Czibulka starb am 22. Oktober 1969 in München. Er schrieb vor allem historische und biografische Romane sowie Erzählungen aus der k. u. k. Donaumonarchie. Ferner zahlreiche Rundfunkvorträge, Hörbilder und Übersetzungen u.a. von Voltaire, Nodier, Balzac, Villiers de l'Isle-Adam, Reboux, Rosny und Dussane.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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