Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Martin Camaj

Manuskripte / Typoskripte: 61 eigene und 14 fremde Manuskripte
Briefe: 464 Briefe
Biographische Dokumente: 12 plus 1 Konv. die Universität betreffend, 1 Konv. Lebensläufe, Bibliographien, 1 Kass. Pressestimmen, Buchbesprechungen, Nachrufe
Bildobjekte: 2 Plakate
Bemerkungen zum Inhalt: Nachlass
Bestandsumfang: 12 Kassetten
EDV-katalogisiert in Datenbank: Im Opac der Stadtbibliothek München und in Kalliope
Zugänglichkeit: Eingeschränkt. Die Korrespondenz ist gesperrt und kann nur mit Genehmigung von Frau Camaj eingesehen werden.
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Camaj, Martin
Geburtsdatum: 27.07.1925
Todesdatum: 12.03.1992
Beruf: Schriftsteller, Lyriker, Prof. f. Albanologie
Bemerkungen: Martin Camaj wurde am 27.07.1925 in Temal, Nordalbanien, geboren. Er besuchte das italienische Jesuiten-Gymnasium in Skhodra. 1948 Flucht vor dem albanischen Stalinismus nach Jugoslawien, in Belgrad Studium der romanischen, slawischen und albanischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Nach dem Studienabschluß emigrierte er 1956 mit Hilfe seiner ehemaligen italienischen Lehrer nach Italien. In Rom weiteres Studium der Philologie und zahlreiche Kontakte zu anderen exilierten Autoren. Durch sie und als Chefredakteur einer Literaturzeitschrift lernte er den Literaturbetrieb von innen und vor allem die europäischen Gegenwartsliteraturen und die Literatur der europäischen Moderne kennen; besonders beeindruckt war er von T. S. Eliot, Juan Ramón Jiménez und Salvatore Quasimodo. 1960/61 Umzug nach München, seit 1961 unterrichtet er Albanisch in München. Habilitation mit einer Studie zur albanischen Wortbildung. Von 1970 bis 1990 einzige deutsche Professur für Albanische Philologie in München. Camaj gilt als der wichtigste Vermittler albanischer Sprache und Kultur in Deutschland. Martin Camaj starb am 12.03.1992 in Lenggries.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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