Info
8.04.2021
18 Uhr
Tschechisches-Zentrum, online, München
Eintritt: frei
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Gespräch mit Antonín Brousek

Antonín Brouseks 2014 erschienene Neuübersetzung von Jaroslav Hašeks »Švejk« wurde von der Kritik gefeiert und hat eine neue Generation von deutschen Leser*innen mit dem tschechischen National(anti)helden schlechthin bekannt gemacht.

Aber wie kommt man als Übersetzer in so ein umfangreiches und dennoch unvollendetes Werk hinein? Mit welchen besonderen Hürden oder Herausforderungen wird man konfrontiert?

Über seinen persönlichen Zugang zum Buch sowie die Höhen und Tiefen dieser Arbeit wird Brousek im Rahmen eines Zoom-Gesprächs berichten.

Über den Übersetzer:

Antonín Brousek wurde 1962 in Prag geboren, emigrierte allerdings nach der russischen Okkupation 1968 gemeinsam mit seinen Eltern – Brouseks Vater ist der bekannte gleichnamige Lyriker und Kritiker – nach Deutschland und wuchs in West-Berlin auf. Nach einem begonnenen Studium der Klassischen Philologie wandte sich der passionierte Jäger der Rechtswissenschaft zu und ist heute Amtsrichter an einem Berliner Amtsgericht sowie Mitglied des Justizprüfungsamtes Berlin-Brandenburg. Er lebt zwischen Berlin und Jindřichův Hradec.

Moderation: Dr. des. Frances Jackson

Anmeldung per E-Mail unter ccmunich[AT]czech.cz. Den Zoom-Link bekommen Sie nach der Anmeldung zugeschickt.

 

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