Bamberger Buch-Geschichten: In Bildern und Sprüchen. Gedruckte Totentänze aus Bamberger Bestand
An vielfältigen Beispielen – vom klassischen Dauerbrenner bis hin zur innovativen Neufassung – verfolgt Dr. Franziska Ehrl (Heidelberg) das Motiv des Totentanzes durch die Zeiten.
Die Staatsbibliothek Bamberg besitzt zahlreiche Totentänze vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. Diese Drucke wurden im Lauf der Jahrhunderte aus Geschenken, Stiftungen und Ankäufen zusammengetragen. Nur manchmal passen die Spiegelbilder des jeweils zeitgenössischen Umgangs mit dem Tod zwischen zwei Buchdeckel – dem Wesen einer Bibliothek entsprechend. Neben Büchern, in denen die mal schauerlichen, mal komischen Begegnungen zwischen Mensch und Tod zuweilen von begleitenden Texten gesäumt sind, findet sich auch die eine oder andere Künstlergraphik im Bibliotheksmagazin. Der Fokus liegt auf charakteristischen Besonderheiten von Konzepten und Details.
Dr. Franziska Ehrl ist akademische Mitarbeiterin in den Forschungsprojekten „duerer.online“ und „Karakorum Petroglyphs Digital Archive“ an der Universitätsbibliothek der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie studierte Kunstgeschichte, Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Die Promotion erfolgte im Jahr 2016 ebendort zur Motivgeschichte von druckgraphischen Totentanzfolgen, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstanden. Promotionsbegleitend arbeitete sie in der Graphiksammlung der Staatsbibliothek Bamberg, wohin sie nach einem Intermezzo am Germanischen Nationalmuseum für das DFG-Projekt „Die Graphiksammlung Joseph Hellers in der Staatsbibliothek Bamberg – Visualisierung und Vernetzung einer Sammlungsstruktur“ von 2017 bis 2020 zurückkehrte.
„Bamberger Buch-Geschichten“ ist eine virtuelle Vortragsreihe der Staatsbibliothek Bamberg. Vom 3. November 2026 bis 26. Januar 2027 (mit Weihnachtspause) werden zehn Buch-Geschichten geboten: Immer dienstags um 19:00 Uhr berichten Expertinnen und Experten von Büchern und anderen in der Staatsbibliothek Bamberg verwahrten Schätzen. Die Vortragsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (die auch als technischer Kooperationspartner fungiert), der Volkshochschule Bamberg Stadt, dem Colloquium Historicum Wirsbergense und dem Historischen Verein Bamberg durchgeführt. Der Vortrag findet über Zoom statt.
Bamberger Buch-Geschichten: In Bildern und Sprüchen. Gedruckte Totentänze aus Bamberger Bestand
An vielfältigen Beispielen – vom klassischen Dauerbrenner bis hin zur innovativen Neufassung – verfolgt Dr. Franziska Ehrl (Heidelberg) das Motiv des Totentanzes durch die Zeiten.
Die Staatsbibliothek Bamberg besitzt zahlreiche Totentänze vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. Diese Drucke wurden im Lauf der Jahrhunderte aus Geschenken, Stiftungen und Ankäufen zusammengetragen. Nur manchmal passen die Spiegelbilder des jeweils zeitgenössischen Umgangs mit dem Tod zwischen zwei Buchdeckel – dem Wesen einer Bibliothek entsprechend. Neben Büchern, in denen die mal schauerlichen, mal komischen Begegnungen zwischen Mensch und Tod zuweilen von begleitenden Texten gesäumt sind, findet sich auch die eine oder andere Künstlergraphik im Bibliotheksmagazin. Der Fokus liegt auf charakteristischen Besonderheiten von Konzepten und Details.
Dr. Franziska Ehrl ist akademische Mitarbeiterin in den Forschungsprojekten „duerer.online“ und „Karakorum Petroglyphs Digital Archive“ an der Universitätsbibliothek der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie studierte Kunstgeschichte, Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Die Promotion erfolgte im Jahr 2016 ebendort zur Motivgeschichte von druckgraphischen Totentanzfolgen, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstanden. Promotionsbegleitend arbeitete sie in der Graphiksammlung der Staatsbibliothek Bamberg, wohin sie nach einem Intermezzo am Germanischen Nationalmuseum für das DFG-Projekt „Die Graphiksammlung Joseph Hellers in der Staatsbibliothek Bamberg – Visualisierung und Vernetzung einer Sammlungsstruktur“ von 2017 bis 2020 zurückkehrte.
„Bamberger Buch-Geschichten“ ist eine virtuelle Vortragsreihe der Staatsbibliothek Bamberg. Vom 3. November 2026 bis 26. Januar 2027 (mit Weihnachtspause) werden zehn Buch-Geschichten geboten: Immer dienstags um 19:00 Uhr berichten Expertinnen und Experten von Büchern und anderen in der Staatsbibliothek Bamberg verwahrten Schätzen. Die Vortragsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (die auch als technischer Kooperationspartner fungiert), der Volkshochschule Bamberg Stadt, dem Colloquium Historicum Wirsbergense und dem Historischen Verein Bamberg durchgeführt. Der Vortrag findet über Zoom statt.
