Buchrpäsentation „Gertrud Müller. Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen“
Prof. Dr. Daniela Neri-Ultsch und Gertrud Müller stellen die Biografie „Gertrud Müller. Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen. Eine Biografie zwischen Heimatverlust, Emanzipation und Völkerverständigung“ im Haus des Deutschen Ostens vor.
In diesem Buch wird die Rolle heimatvertriebener Frauen bei Flucht und Wiederaufbau in Bayern exemplarisch an der Lebensgeschichte von Gertrud Müller erzählt. 1936 in Gleiwitz geboren, floh sie 1945 nach Bayern und schlug sich vom Flüchtlingsmädchen zur Industriekauffrau, später zur Direktionsassistentin und schließlich zur ersten Vorsitzenden der Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Oberschlesier durch. Ihr Werdegang zeigt eindrücklich, wie Bildung, Berufstätigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement Frauen neue Rollenmodelle eröffneten, die wirtschaftliche Unabhängigkeit mit sozialer und politischer Teilhabe verbanden. Damit trugen heimatvertriebene Frauen wesentlich zur Überwindung traditioneller Rollenbilder in Bayern bei. Zugleich veranschaulicht das Beispiel, wie nach dem Ende des Ost-/West Konflikts 1990 transnationale Netzwerke sowie kultur und gesellschaftspolitischer Austausch zwischen Bayern und Polen zu nachhaltiger Verständigung und Versöhnung auf zivilgesellschaftlicher Ebene führten. Die Biografie rückt ein bislang vernachlässigtes Kapitel bayerischer Nachkriegsgeschichte ins Zentrum: Handlungsspielräume und Leistungen heimatvertriebener Frauen.
Buchrpäsentation „Gertrud Müller. Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen“
Prof. Dr. Daniela Neri-Ultsch und Gertrud Müller stellen die Biografie „Gertrud Müller. Brückenbauerin zwischen Bayern und Polen. Eine Biografie zwischen Heimatverlust, Emanzipation und Völkerverständigung“ im Haus des Deutschen Ostens vor.
In diesem Buch wird die Rolle heimatvertriebener Frauen bei Flucht und Wiederaufbau in Bayern exemplarisch an der Lebensgeschichte von Gertrud Müller erzählt. 1936 in Gleiwitz geboren, floh sie 1945 nach Bayern und schlug sich vom Flüchtlingsmädchen zur Industriekauffrau, später zur Direktionsassistentin und schließlich zur ersten Vorsitzenden der Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Oberschlesier durch. Ihr Werdegang zeigt eindrücklich, wie Bildung, Berufstätigkeit und zivilgesellschaftliches Engagement Frauen neue Rollenmodelle eröffneten, die wirtschaftliche Unabhängigkeit mit sozialer und politischer Teilhabe verbanden. Damit trugen heimatvertriebene Frauen wesentlich zur Überwindung traditioneller Rollenbilder in Bayern bei. Zugleich veranschaulicht das Beispiel, wie nach dem Ende des Ost-/West Konflikts 1990 transnationale Netzwerke sowie kultur und gesellschaftspolitischer Austausch zwischen Bayern und Polen zu nachhaltiger Verständigung und Versöhnung auf zivilgesellschaftlicher Ebene führten. Die Biografie rückt ein bislang vernachlässigtes Kapitel bayerischer Nachkriegsgeschichte ins Zentrum: Handlungsspielräume und Leistungen heimatvertriebener Frauen.
