Lesung mit Thomas Kraft und Ricardo Volkert
Während viele andere seiner Generation ihr künstlerisches Erweckungserlebnis im Rock’n’Roll hatten, war für Leonard Cohen der spanische Dichter Federico García Lorca wegweisend. Dessen Gedichte führten Cohen an die Lyrik heran, machten ihn selbst zum Dichter. Beide sahen sich in der literarischen Tradition der Schwarzen Romantik und zelebrierten Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. «Gedichte müssen rezitiert werden, in einem Buch sind sie tot», befand Lorca, der selbst eine große Nähe zur spanischen Volksmusik, zum Flamenco und zum Jazz hatte. Vielleicht wäre er selbst ein «Singer-Songwriter» geworden, wie Leonard Cohen, in dessen Liedern und Gedichten er weiterlebt.
Thomas Kraft erzählt unterhaltsam und spannend aus beider Dichter Leben und vor allem davon, was den Kanadier Leonard Cohen so inniglich mit dem Andalusier Federico García Lorca verband. „Dann passierte es: In den Bücherkisten eines Antiquariat fand Cohen einen Band mit ausgewählten Gedichten Lorcas. (…) Cohen war wie elektrisiert, wollte auf diese traurigen Verse, die wie alte Volkslieder klingen, unbedingt antworten, Gedicht auf Gedicht, Geschichte zu Geschichte.“
Lesung mit Thomas Kraft und Ricardo Volkert
Während viele andere seiner Generation ihr künstlerisches Erweckungserlebnis im Rock’n’Roll hatten, war für Leonard Cohen der spanische Dichter Federico García Lorca wegweisend. Dessen Gedichte führten Cohen an die Lyrik heran, machten ihn selbst zum Dichter. Beide sahen sich in der literarischen Tradition der Schwarzen Romantik und zelebrierten Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. «Gedichte müssen rezitiert werden, in einem Buch sind sie tot», befand Lorca, der selbst eine große Nähe zur spanischen Volksmusik, zum Flamenco und zum Jazz hatte. Vielleicht wäre er selbst ein «Singer-Songwriter» geworden, wie Leonard Cohen, in dessen Liedern und Gedichten er weiterlebt.
Thomas Kraft erzählt unterhaltsam und spannend aus beider Dichter Leben und vor allem davon, was den Kanadier Leonard Cohen so inniglich mit dem Andalusier Federico García Lorca verband. „Dann passierte es: In den Bücherkisten eines Antiquariat fand Cohen einen Band mit ausgewählten Gedichten Lorcas. (…) Cohen war wie elektrisiert, wollte auf diese traurigen Verse, die wie alte Volkslieder klingen, unbedingt antworten, Gedicht auf Gedicht, Geschichte zu Geschichte.“
