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10.07.2026
16:30 Uhr
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstraße 33, München
Eintritt: frei

Spracharbeit & Körperpolitik – von und mit LJ Jeschke

Das Lenbachhaus lädt ein zu einem Nachmittag und Abend mit LJ Jeschke, Lyriker*in und Übersetzer*in, wohnhaft in München. Anlass ist die Buchpremiere von deren neuem Lyrikband "1e*r schreibt sich in den Abgrund. Sammlung der Gedichte" 2026 erschienen im Verlagskollektiv hochroth München.

Dabei geht es um ein Kontinuum der Arbeit mit Sprache, sei es LJ Jeschkes “eigene” Sprache in Form von deren Lyrik, oder die Sprache “anderer”, die sich in Übersetzungen mit der eigenen verbindet. 

Drei aufeinanderfolgende Formate beschäftigen sich mit LJ Jeschkes Übersetzungen von Shola von Reinholds queerem, trans-ästhetischem Roman “LOTE” (2024) und Dagmar Herzogs theoretischem Langessay “Der neue faschistische Körper” (2025) sowie mit LJ Jeschkes neuem Gedichtband.

Inwiefern das Eigene und das Uneigene sinnvolle Kategorien sind, steht ebenso zur Überlegung wie die Frage, wie sich ein anderes Leben vorstellen und sagen ließe. Zudem öffnen sich in allen drei Texten Fragen zum umstrittenen Körper und seiner Fassung in Sprache.

LJ Jeschke, 1985 in München geboren, lebte längere Zeit in Großbritannien, wo dey in der selbstorganisierten Lyrikszene aktiv war. Seit 2016 wieder in München, veröffentlicht dey Lyrik, ist freie*r Übersetzer*in und Lektor*in. Deren Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. Lyrik-Empfehlungen, Deutscher Übersetzerfonds). Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Lyrik Kabinett kuratierte dey die Münchner Schiene des Literaturfests 2025.



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