[Moskau-Blog]: Nun kann man wieder zum Flug abheben
Schriftsteller sind grundsätzlich eigentlich eher verschlossene Menschen. Ich selbst würde mich sogar als Autist beschreiben. Ich spreche mit niemandem über meine Arbeit. Und plötzlich diese Runde hier. Plötzlich all diese neuen Sichtweisen auf Wirklichkeit und all diese Meinungen. Mit vielen stimme ich keineswegs überein, aber alles ist unglaublich interessant und erweitert meine eigenen Überzeugungen. Eine wunderbare Veranstaltung. Hier sind sehr kluge Leute zusammen gekommen und in unserer Mitte ist ja doch wirklich etwas Neues entstanden. Ich bin tief bewegt und weg gekommen von dem toten Punkt, der mich schon lange irgendwie lahm gelegt hat. Ich gehe nur selten aus dem Haus und spreche mit kaum jemanden. Ich schreibe und schreibe und die einzigen, die mir Gesellschaft leisten, sind meine Frau und meine Kinder. Aber hier habe ich nicht nur sehr interessante Menschen kennen gelernt, sondern auch von neuen Sichtweisen auf Wirklichkeit erfahren. Von vielen neuen Methoden, mit ihr umzugehen. Ich weiß nicht, ob ich sie anwenden werde, aber ich fühle mich verlebendigt und bereichert. Und ich glaube, dass sich das auch in meinem Schreiben widerspiegeln wird. Manchmal steckt man in der Sackgasse, fühlt sich erschöpft und Ideen sind auch keine zur Hand, die leichte Luft ist stickig geworden und Du fühlst Dich abgeschnitten von aller Inspiration. Und dann kommt wieder neue Kraft auf, man spürt sie anfangs gar nicht, aber plötzlich kann man wieder zum Flug abheben. Russland steckt voller Dramatik und Ungerechtigkeiten, und das ist eine ideale Kombination für Schriftsteller.
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Schriftsteller sind grundsätzlich eigentlich eher verschlossene Menschen. Ich selbst würde mich sogar als Autist beschreiben. Ich spreche mit niemandem über meine Arbeit. Und plötzlich diese Runde hier. Plötzlich all diese neuen Sichtweisen auf Wirklichkeit und all diese Meinungen. Mit vielen stimme ich keineswegs überein, aber alles ist unglaublich interessant und erweitert meine eigenen Überzeugungen. Eine wunderbare Veranstaltung. Hier sind sehr kluge Leute zusammen gekommen und in unserer Mitte ist ja doch wirklich etwas Neues entstanden. Ich bin tief bewegt und weg gekommen von dem toten Punkt, der mich schon lange irgendwie lahm gelegt hat. Ich gehe nur selten aus dem Haus und spreche mit kaum jemanden. Ich schreibe und schreibe und die einzigen, die mir Gesellschaft leisten, sind meine Frau und meine Kinder. Aber hier habe ich nicht nur sehr interessante Menschen kennen gelernt, sondern auch von neuen Sichtweisen auf Wirklichkeit erfahren. Von vielen neuen Methoden, mit ihr umzugehen. Ich weiß nicht, ob ich sie anwenden werde, aber ich fühle mich verlebendigt und bereichert. Und ich glaube, dass sich das auch in meinem Schreiben widerspiegeln wird. Manchmal steckt man in der Sackgasse, fühlt sich erschöpft und Ideen sind auch keine zur Hand, die leichte Luft ist stickig geworden und Du fühlst Dich abgeschnitten von aller Inspiration. Und dann kommt wieder neue Kraft auf, man spürt sie anfangs gar nicht, aber plötzlich kann man wieder zum Flug abheben. Russland steckt voller Dramatik und Ungerechtigkeiten, und das ist eine ideale Kombination für Schriftsteller.
