Deutsches Haus, Obere Königstraße 4a
96052 Bamberg
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Stadtbücherei Bamberg

Am 25. Oktober 1961 wird die Volksbücherei im Deutschen Haus in Bamberg eröffnet. Träger sind der Landesverband des St. Michaelsbundes, Fachverband für das katholische öffentliche Büchereiwesen in Bayern, und die Stadt Bamberg. Damit erhält Bamberg erstmals eine von der Stadt mitgetragene öffentliche Bibliothek. Mit den Beständen der ehemaligen Bücherei des Amerikahauses und der Volksbücherei des St. Michaelsbundes im Vorderen Graben sowie mit einem Erwerbungsetat von 25.000 DM wird eine 7.310 Bände umfassende öffentliche Bücherei aufgebaut, die „der Verbreitung des guten und schönen Schrifttums“ dienen soll. Bereits in den ersten sieben Tagen werden 2.250 Bände entliehen.

Am 28. November 1963 eröffnet die erste Zweigstelle im Freizeitwerk St. Heinrich, zum 1. Januar 1970 erfolgt die Umbenennung in „Stadtbücherei Bamberg“. Im Verlauf der kommenden Jahre werden auch die pfarrlichen Büchereien von St. Kunigund und Maria Hilf als Zweigstellen integriert. Im August 1981 geht die Trägerschaft des St. Michaelsbundes in die Hand des Erzbistums Bamberg über. Der Bestand wächst bald auf 31.000 Medien, im Deutschen Haus werden auf 230 qm jährlich bis zu 220.000 Entleihungen verzeichnet, im gesamten Büchereisystem beläuft sich die Jahresausleihe auf 350.000. Die Baufälligkeit des Deutschen Hauses macht jedoch die Auslagerung der Hauptstelle notwendig.

Lesecafé und Roman-Bereich der Stadtbücherei Bamberg

Im ursprünglich nur für zwei bis drei Jahre vorgesehenen Provisorium in der Friedrichstraße läuft ab Mai 1985 der Büchereibetrieb der Hauptstelle auf 340 Quadratmetern weiter. Der Bestand der Hauptstelle wächst nicht nur qualitativ durch die Einführung neuer Mediengruppen, sondern auch quantitativ auf 55.000 Medien. Erst im Jahr 2002, mit der Fertigstellung des neuen Deutschen Hauses kehrt die Hauptstelle der Stadtbücherei in ihr ursprüngliches Domizil in der Oberen Königstraße zurück.


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