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Friedrich-Bödecker-Kreis Bayern e.V.

1954 gründen engagierte Autoren, Pädagogen, Bibliothekare, Buchhändler und Verleger den Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. Hannover. Benannt wird der Verein nach dem niedersächsischen Pädagogen Friedrich Bödecker, der bereits in den 1920er Jahren Kinder- und Jugendbuchautoren in die Schule eingeladen hat, um neue Formen der Literaturvermittlung zu erproben.

Die Idee pflanzt sich fort: Bald gibt es Friedrich-Bödecker-Kreise in allen Bundesländern. Der Landesverband Bayern wird 1978 in München gegründet und verzeichnet im Jahr 2012 über 170 Mitglieder. Für koordinierende und länderübergreifende Aufgaben ist der Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise zuständig, der 1981 in Mainz gegründet wird; die Bundesgeschäftsstelle befindet sich heute in Hannover. Der Bundesverband unterstützt die Landesverbände in ihrer Arbeit und pflegt Kontakte zum Bund und zu überregionalen und internationalen Institutionen.

Die Bödecker-Kreise sind gemeinnützige Vereine, die jeweils in ihrem Landesbereich selbstständig agieren. Gemeinsame Aufgabe ist die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen. Pädagogisches Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, aktiv am literarischen Leben teilzunehmen. Dies geschieht in der Hauptsache durch Autorenlesungen, die überwiegend in Schulen aber auch in anderen Einrichtungen wie in Kindergärten, Bibliotheken, Jugendeinrichtungen, Jugendstrafanstalten und in Eltern- und Lehrerfortbildungen stattfinden.

Neben der Vermittlung, Organisation und Finanzierung von Autorenlesungen wirken die Landesverbände u.a. bei der Information und Beratung von überregionalen Veranstaltungen (z.B. Literaturtage, Kinder- und Jugendbuchwochen), bei Projekten und Modellversuchen der Leseerziehung, bei Buchausstellungen, bei der Herausgabe von Literaturverzeichnissen der Kinder- und Jugendliteratur und bei der Zusammenarbeit mit institutionellen Partnern der Lesererziehung und der Literaturvermittlung mit.


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