Heinz-Friedrich-Stiftung
Die Stiftung verwaltet das Privatarchiv des Verlegers, Redakteurs und Autors Heinz Friedrich. Geplant sind auch Kolloquien und Veranstaltungen über sein Material, die Stiftung muss jedoch aufgrund einer fehlenden Finanzierung ihre Tätigkeiten einstellen.
Geschichte
1945 kehrt der 23-jährige Heinz Friedrich schwerverwundet aus Krieg und Gefangenschaft zurück – und beginnt aus dem Nichts, ohne jede Berufsausbildung, einen ganz der Kultur und Humanität gewidmeten Lebensweg in München. Zunächst Journalist und Schriftsteller, mit 25 Jahren Feuilleton-Chef und Mitbegründer der Gruppe 47, dann Rundfunkredakteur und Leiter des Abendstudios im Hessischen Rundfunk, wird er danach Leiter des Fischer-Taschenbuchverlags und anschließend Programmdirektor von Radio Bremen.
30 Jahre lang – ab der Gründung – ist er dann der Verleger des Deutschen Taschenbuch-Verlags, kurz dtv. Er wird später zum Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewählt und als Honorarprofessor für Germanistik und Buchwissenschaft an die LMU München berufen.
Sein großes Privatarchiv, darunter die gesamte Korrespondenz und rund 1.000 eigene Publikationen, befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek. 2006 erscheint posthum seine Autobiografie Erlernter Beruf: Keiner. Erinnerungen an das 20. Jahrhundert. 2011 werden seine gesammelten Gedichte aus fünf Jahrzehnten unter dem Titel Suchend nach Heimat herausgegeben.
Als Grundlage seines literarischen und kulturellen Schaffens baut Heinz Friedrich über Jahrzehnte eine große Privatbibliothek mit zuletzt rund 50.000 Büchern, Schallplatten und CDs auf. Die einmalige Sammlung aus allen Gebieten der Kulturwissenschaften gilt als eine der größten in Deutschland.
In seinen letzten Lebensjahren bringt Heinz Friedrich eine gemeinnützige Stiftung auf den Weg, die zukünftig seine Bibliothek in einer geeigneten Institution der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Die Gründung erfolgt noch in Friedrichs Todesjahr, im Dezember 2004. Außerdem möchte die Stiftung regelmäßige Kolloquien veranstalten, deren Themen sich auf Friedrichs Bibliothek und Archiv beziehen, um so den Dialog zwischen den Wissenschaften und Künsten fortzusetzen, der Heinz Friedrich so sehr am Herzen lag. Die Tätigkeiten der Stiftung müssen jedoch aufgrund einer fehlenden Finanzierung eingestellt werden.
Die Stiftung verwaltet das Privatarchiv des Verlegers, Redakteurs und Autors Heinz Friedrich. Geplant sind auch Kolloquien und Veranstaltungen über sein Material, die Stiftung muss jedoch aufgrund einer fehlenden Finanzierung ihre Tätigkeiten einstellen.
Geschichte
1945 kehrt der 23-jährige Heinz Friedrich schwerverwundet aus Krieg und Gefangenschaft zurück – und beginnt aus dem Nichts, ohne jede Berufsausbildung, einen ganz der Kultur und Humanität gewidmeten Lebensweg in München. Zunächst Journalist und Schriftsteller, mit 25 Jahren Feuilleton-Chef und Mitbegründer der Gruppe 47, dann Rundfunkredakteur und Leiter des Abendstudios im Hessischen Rundfunk, wird er danach Leiter des Fischer-Taschenbuchverlags und anschließend Programmdirektor von Radio Bremen.
30 Jahre lang – ab der Gründung – ist er dann der Verleger des Deutschen Taschenbuch-Verlags, kurz dtv. Er wird später zum Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewählt und als Honorarprofessor für Germanistik und Buchwissenschaft an die LMU München berufen.
Sein großes Privatarchiv, darunter die gesamte Korrespondenz und rund 1.000 eigene Publikationen, befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek. 2006 erscheint posthum seine Autobiografie Erlernter Beruf: Keiner. Erinnerungen an das 20. Jahrhundert. 2011 werden seine gesammelten Gedichte aus fünf Jahrzehnten unter dem Titel Suchend nach Heimat herausgegeben.
Als Grundlage seines literarischen und kulturellen Schaffens baut Heinz Friedrich über Jahrzehnte eine große Privatbibliothek mit zuletzt rund 50.000 Büchern, Schallplatten und CDs auf. Die einmalige Sammlung aus allen Gebieten der Kulturwissenschaften gilt als eine der größten in Deutschland.
In seinen letzten Lebensjahren bringt Heinz Friedrich eine gemeinnützige Stiftung auf den Weg, die zukünftig seine Bibliothek in einer geeigneten Institution der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Die Gründung erfolgt noch in Friedrichs Todesjahr, im Dezember 2004. Außerdem möchte die Stiftung regelmäßige Kolloquien veranstalten, deren Themen sich auf Friedrichs Bibliothek und Archiv beziehen, um so den Dialog zwischen den Wissenschaften und Künsten fortzusetzen, der Heinz Friedrich so sehr am Herzen lag. Die Tätigkeiten der Stiftung müssen jedoch aufgrund einer fehlenden Finanzierung eingestellt werden.
