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Geb.: 13. 1.1969 in München
© Sebastian Weidenbach

Stefan Wimmer

Stefan Wimmer wird 1969 in München geboren. Nach seinem Studium der Romanistik, Germanistik und Völkerkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München geht Wimmer 1997 mit einem Doktorandenstipendium nach Mexiko-Stadt. Ein einjähriger Streik an der Universidad Nacional Autónoma de México sorgt jedoch dafür, dass er das Doktorandenstudium abbrechen muss und sich von nun an dem Journalismus und dem Schreiben widmet.

Zunächst arbeitet Wimmer an Kurzgeschichten, welche im Bayerischen Rundfunk gesendet werden. Außerdem ist er als Redakteur bei diversen Männerzeitschriften tätig und produziert seit 2009 Features und Reportagen für den Schweizer Rundfunk, WDR, NDR und ORF.

2005 veröffentlicht Wimmer seinen ersten Roman Die 120 Tage von Tulúm, gefolgt von Der König von Mexiko im Jahr 2008. Seine Romane sind bekannt für ihren derben Humor, Lustspielcharakter und die comedyhafte Handlung. Der Autor bedient sich bei seinen Antihelden der Tradition des spanischen Schelmenromans, zumal seine außenseiterischen Figuren die Korruptheit der Gesellschaft enthüllen. Wimmer wird ebenfalls inspiriert vom Genre der amerikanischen Screwball-Comedy. 2007 wird seine historische CD über das Genre des mexikanischen Boleros u.d.T. Mexican Boleros. Songs of Heartbreaking, Passion & Pain veröffentlicht.

Nachdem Wimmer 2010 mit dem Deutschen Radiopreis für das dreistündige Feature „Lange Nacht: Dir gehört mein Leben‟ ausgezeichnet wird, erscheint 2015 sein dritter Roman Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas. Seine neueste Veröffentlichung ist der 2020 erscheinende Roman Die 12 Leidensstationen nach Pasing, ein Coming-of-Age-Roman über das Jungsein und Erwachsenwerden im Münchner Stadtteil Pasing.

Der Schriftsteller und Journalist lebt und arbeitet in München.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Lea Wittig


Externe Links:

Zur Homepage des Autors

Literatur von Stefan Wimmer im BVB

 

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