Info
Geb.: 26. 7.1628 in Glücksburg (Ostsee)
Gest.: 27.5.1664 in Kulmbach
Namensvarianten: Maria Elisabeth von Holstein-Glücksburg (früh. Name)
Wirkungsorte:
Bayreuth

Maria Elisabeth von Brandenburg-Kulmbach

Die herzogliche Prinzessin Maria Elisabeth von Brandenburg-Kulmbach wird am 30. November 1651 mit dem Markgrafen Georg-Albrecht von Brandenburg-Bayreuth-Kulmbach verheiratet. Die Ehe bleibt kinderlos.

Maria Elisabeth dichtet geistliche Lieder. Zu ihren Werken zählen u.a. das bekannte Klage- und Trostlied „Ach Gott, Dir muß ich's klagen, mein Unglück ist zu groß“ im Culmbacher Gesangbuch von 1680, das sich auch im Ravensberger Gesangbuch befindet, sowie das Lobgedicht „Man hat die Gratien in Büchern nur gesehen“ in Sigmund von Birkens Guelfis-Dichtung (1669).

Von Birken stammt auch der von Jacob von Sandrart gestochene Kupfertitel zur Leichenpredigt auf die Markgräfin, HochFürstliches Gottes-Verlangen und Wunsch-Erlangen mit Tugend-Prangen (1665).

Verfasser: Bayerische Staaatsbibliothek

Sekundärliteratur:

l. u.: Maria Elisabeth. In: Allgemeine Deutsche Biographie 20 (1884), S. 366, https://www.deutsche-biographie.de/pnd104183187.html#adbcontent, (16.06.2020).

Woods, Jean M.; Fürstenwald, Maria (1984): Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und gelehrte Frauen des deutschen Barock. Ein Lexikon (Repertorien zur deutschen Literaturgeschichte, 10). J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.


Externe Links:

Literatur von Maria Elisabeth von Brandenburg-Culmbach im BVB

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