Info
Geb.: 17.12.1671 in Augsburg
Gest.: 3.12.1735 in Augsburg
Johann Weidner; Jacob A.: Glaubiger Kinder Gottes Creutz-Schule, oder Viertzig Betrachtungen, Sinnbilder, Gebet, Psalmen und Lieder über das Leiden und Sterben Jesu Christi ..., Samt viertzig schöner Kupffern [von Jacob Andreas Fridrich], Fünffte Auflag, Augspurg, 1756 [BSB-Sign.: Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek -- Th Pr 2797]
Namensvarianten: Johannes Weidner

Johann Weidner

Der Sohn des gleichnamigen Augsburger Malers Johann Weidner (1628-1706/08) kehrt nach seinem Studium in Jena und Halle in seine Heimatstadt zurück, wo er 1704 Diakon an der Barfüßerkirche wird. Davor bekleidet er das Amt des Hohenlohe-Langenburgischen Hofkaplans. 1710 predigt Weidner an der Kirche zum Heiligen Kreuz in Augsburg, 1718 ist er Pfarrer an St. Joseph und ein Jahr darauf an St. Ulrich. 1729 wird er Senior ministerii.

Johann Weidner hinterlässt etwa ein Dutzend Schriften, darunter das Werk Glaubiger Kinder Gottes Creutz-Schule (1713), das mehrere Auflagen erfährt. In „Viertzig Betrachtungen / Sinnbilder, Gebet, Psalmen und Lieder“ stellt er darin „Das Leiden und Sterben Jesu Christi“ für alle Tage der Fastenzeit vor. Weidner ist zudem der Verfasser einer lateinisch geschriebenen Autobiographie.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Pörnbacher, Karl (2002): Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 133.


Externe Links:

Literatur von Johann Weidner im BVB

Johann Weidner in der DDB

Johann Weidner in der Deutschen Biographie

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