Info
Geburtsjahr: 1643
Gest.: 1. 3.1685
Titel: Prof.

Rupert Ludwig

Der zu Feldkirch in Österreich geborene Pater Rupert Ludwig kommt mit 16 Jahren in die Klosterschule nach Ottobeuren, wo er seine Profess am 2. Februar 1660 erlangt. Daraufhin studiert er Philosophie und Theologie im Stift Weingarten und wird 1668 Priester. Ludwig bekleidet im Laufe seines Lebens mehrere Ämter: Professor am Gymnasium zu Ottobeuren und Rottweil, Praeses Confrat. S. S. Rosarii, Custos, Praef. Cellae vinariae. Am 1. März 1685 stirbt er.

Wie viele andere Ottobeurer Patres (Andreas Vogt, Felix Pfeffer, Benedikt Hornstein, Sebastian Textor, Alexander Scheffler) zeichnet er sich als Prediger mit Predigten aus, die, um zu wirken, sich verschiedenster Gattungen bedienen wie Lied, Legende, Fabel, Erzählung (Märlein), Sprichwort und Anekdote.

Zu seiner Hauptschrift zählt der 1686 bei Simon Utzschneider in Augsburg erscheinende Predigtband Hertz-stärkende Krafft Zetlein auss der Apothek des Lebens, der schon im Titel ausgewählte Gattungen erkennen lässt: das ist kräftige Ursachen, geistreiche Sprüch, lebhafte Exempel, erquickende Schuss und andere Gebetter, sowol Gesunden als Kranken, absonderlich aber den Seelsorgern und Haussleuthen sehr nutzlich [...].

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Dr. Peter Czoik

Sekundärliteratur:

Pörnbacher, Karl (2002): Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 171.

Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg (1903), Bd. 30, S. 135.


Externe Links:

Literatur von Rupert Ludwig im BVB

Rupert Ludwig in der DDB

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