Info
Geb.: 16. 8.1858 in Straubing
Gest.: 29.9.1927 in Straubing
Arthur Achleitner um 1922
Titel: Prof., Hofrat, Geheimer Hofrat

Arthur Achleitner

Der Sohn des Chorleiters Innozenz Achleitner besucht das Gymnasium in Straubing und beginnt in Salzburg ein Lehramtsstudium. Nach dem Tod des Vaters bricht er es ab und reist durch Europa; Reisen vom Schwarzwald über Österreich bis in den Balkan liefern ihm dabei Stoff für Berichte in verschiedenen Zeitungen.

Achleitner wird Redakteur der Süddeutschen Presse in München, eine Stelle, die er seit Ende der 80er-Jahre bekleidet. 1897 wird er zum Professor, 1900 zum Hofrat, 1903 zum Geheimen Hofrat ernannt.

Seine über 100 Romane und Erzählungen, größtenteils Jagd- und Berggeschichten, orientieren sich an Ludwig Anzengruber bzw. Ganghofer und sind sehr erfolgreich. In einer seiner Erzählungen (Der Eiskaplan, 1904) sucht ein junger Priester, um den Wohlstand seines Dorfes zu heben, einen Übergang über die Gletscher des Ventertals und verliert dabei sein Leben. Achleitner leitet das Genre des Hochgebirgsromans ein, als dessen populärster Autor Luis Trenker gilt.

Sein Grab befindet sich auf dem Sendlinger Friedhof in München.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek


Externe Links:

Literatur von Arthur Achleitner im BVB

Arthur Achleitner in der BLO

Werke in Wikisource

Arthur Achleitner im Project Gutenberg

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