Info
Geb.: 21.10.1915 in Gleiwitz (Oberschlesien)
Gest.: 5. 7.2010 in Bad Hindelang
Ela Werner, 2008. Foto: Stefan Hülsmann © Ursus Verlag
Namensvarianten: Ela (Künstlername)

Ela Werner

Nach der Vertreibung aus ihrer Heimat in Oberschlesien und einer abenteuerlichen Flucht findet Ela Werner mit ihrem Ehemann Heinz-Joachim Werner und ihrem Sohn 1949 in Hindelang im südlichen Oberallgäu ein neues Zuhause. Hier begegnet sie dem Expressionisten Walter Jacob, der ihr Mentor und nach dem Tod ihres Mannes auch Weggefährte und Partner wird. An seiner Seite entwickelt Ela Werner, die sich zuvor schon als Malerin einen Namen gemacht hat, in ihren Bildern eine eigene Farb- und Formensprache. Insbesondere ihre Portraits und ihre figürlichen Darstellungen finden weit über das Ostrachtal hinaus Beachtung.

Ela Werner ist auch als Erzählerin und Lyrikerin tätig. In ihrer Prosa erzählt sie von ihrem Schicksal; in ihrer Lyrik verdichtet sie die auf ihrem Lebensweg gemachten Erfahrungen in philosophischen Betrachtungen. Unter dem Künstlernamen Ela veröffentlicht sie 1986 Tagebuch-Märchen und 1988 Tagebuch-Verse im Eigenverlag. Fünf Jahre nach Ela Werners Tod gibt Thomas Niehörster anlässlich ihres 100. Geburtstags das Buch Erinnerungen an die Zeit des 1000-jährigen Reiches. Aus der Sicht einer einfachen „Volksgenossin“ in der Schriftenreihe Hindelanger Hefte seines Ursus Verlags heraus.

Verfasser: Digitaler Literaturatlas von Bayerisch Schwaben DigiLABS / Rosmarie Mair, M.A.

Sekundärliteratur:

https://www.marktbadhindelang.de/unsere-gemeinde/geschichte-und-tradition/persoenlichkeiten


Externe Links:

Literatur von Ela Wener im BVB

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