Info
Geb.: 30. 4.1878 in Spielberg
Gest.: 4. 6.1961 in Hopfen am See
Wirkungsorte:
Füssen

Ferdinand Benz

Der 1878 in Spielberg (Mittelfranken) geborene Ferdinand Benz, ein katholischer Pfarrer, ist zunächst für die Ligabank in Regensburg tätig, bevor er 1937 nach Hopfen am See, das heute zur Gemeinde Füssen im Ostallgäu gehört, versetzt wird. In Hopfen ist er 24 Jahre lang bis zu seinem Lebensende 1961 als Pfarrer tätig.

In den 1920er-Jahren veröffentlicht der literarisch interessierte Theologe mehrere Kinderbücher und Märchen wie Kinderträume: Märchen für Mädchen und  Knaben (1922), Der tolle Hans von Wolfstein und andere Erzählungen (1923), Der Kampf mit dem Krokodil und andere Humoresken (1923), Rauhnacht in der Rockenstube: Alte deutsche  Mären (1925), Der Fändrichvogel: Neue, deutsche Volksmärchen (1926), Äpfel aus dem Paradiese. Neue, deutsche Volksmärchen (1926) und Der Schmied und der Teufel: Neue, deutsche Volksmärchen (1926).

1923 und 1924 erscheinen seine ersten beiden Prosawerke Wolf Haberland: Roman aus der Oberpfalz und Der Hexenhof: Bauern-Novelle.

Auch im Allgäu bleibt er schriftstellerisch tätig. In der vornehmen Villa einer mit ihm befreundeten Familie entsteht in einem Erkerzimmer mit Blick auf Schloss Neuschwanstein sein bekanntester, in der Zeit von König Ludwig II. angesiedelter Roman Neuschwanstein schaut herüber (1949).

Verfasst von: Digitaler Literaturatlas von Bayerisch Schwaben DigiLABS / Rosmarie Mair, M.A.


Externe Links:

Literatur von Ferdinand Benz im BVB

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