Andreas M. Bräu
Der vom Schauspiel kommende gebürtige Garmisch-Partenkirchner arbeitet neben seiner Lehrtätigkeit an einem Münchner Gymnasium als freischaffender Künstler in den Sparten Theater, Moderation, (Musik-)Kabarett und Literatur sowie als Publizist, Kritiker und Blogger.
Werdegang
Andreas M. Bräu stammt aus Garmisch-Partenkirchen und zeigt früh künstlerisches Interesse für Schauspiel und Literatur. Schon als Kind gestaltet er Hörspiele, Spielfilme und Kurzgeschichten für Freunde und Familie. Seit seiner Schulzeit am Werdenfels-Gymnasium spielt er zunächst in der Theatergruppe und wird von dort an das Kleine Theater Garmisch weiterverwiesen, wo er eine professionelle Schauspielausbildung von Regina Rohrbeck, Rainer Pokorny und Tatjana Weckmann-Pokorny erhält. Dort spielt er 14 Jahre lang Komödie, Klassiker, Uraufführungen, Historisches, Schwank und Volksstück von Anton Tschechow über Friedrich Schiller bis Karl Valentin. Parallel beginnt er erste (Bühnen-)Texte zu schreiben.
2006 geht er nach München und nimmt ein Studium auf Lehramt auf. Er studiert Germanistik, Geschichte, Politologie und Soziologie bis 2013 u.a. bei Prof. Begemann und Prof Märtl. Parallel publiziert er erste Kurzgeschichten in Anthologien und schreibt eigene Moderationstexte, während er konsequent weiter auf der Bühne steht (ab 2009 am Staatstheater am Gärtnerplatz). 2011 debütiert er in einer Uraufführung als Ludwig II. von Bayern, eine Rolle die ihn bis heute und in unterschiedlichsten Kontexten (bei Landesausstellungen, Drehs, Galas sowie Veranstaltungen) als Darsteller und Autor begleitet. Seit 2012 moderiert Bräu regelmäßig kulinarische Veranstaltungen und Dinnershows zunächst in Garmisch, in Nymphenburg, am Eibsee und in Schleißheim zu historischen und kulinarischen Themen und erzählt eigene Geschichten im Dunkeln, bei Farbdinnern oder bei Themenveranstaltungen zu den Wittelsbachern und zu Ludwig II. sowie bayerischen Genies. 2014 tritt er das Referendariat am Gisela-Gymnasium an. 2016 tritt Bräu eine Planstelle am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Bogenhausen an und unterrichtet seither Deutsch, Geschichte, Politik und Gesellschaft sowie Theater. Zudem doziert er an diversen Schulen in Bayern mit kreativen Schreibprogrammen, Lesungen zu Sagen/Legenden, Richard Strauss und bayerischen Traditionen.
Seit 2025 übernimmt Bräu die Moderation großer Filmmusikkonzerte mit Orchester seit seinem Debüt an der Isarphilharmonie, schreibt dazu eigene Moderationen (u.a. zur Musik von Ennio Morricone, John Williams, Hans Zimmer, Alan Menken, Oper, Marvel, Disney) und geht deutschlandweit teils open air damit auf Tournee.
Wichtige Werke (Auswahl)
Der Publizist veröffentlicht seit 2014 regelmäßig Kurzgeschichten, Reiseführer, kulturgeschichtliche Darstellungen, Theaterstücke, Kabaretttexte und bislang zwei Romane. Sein literarisches Debüt gibt er mit dem Band Kulinarische Geschichten aus dem Werdenfelser Land (Sutton Verlag), dem er bereits 2015 mit den Streifzügen durchs Werdenfelser Land (Gmeiner-Verlag) ein weiteres regionalgeschichtliches Werk folgen lässt. Neben sachbuchartigen und erzählenden Annäherungen an seine Heimat wendet sich Bräu auch der Belletristik zu: 2019 erscheint sein Roman Kavalier. Ein München Roman im Einbuch Buch- und Autorenverlag, das 2026 im Allitera Verlag neu aufgelegt wird. Bei Allitera veröffentlicht er zudem kulturhistorische und traditionelle Betrachtungen wie Der Bayerische Advent (2022) und Bayern Traditionen. Unser immaterielles Kulturerbe (2023). 2026 legt Bräu mit Die Gesetze des Lichts. Das erstaunliche Leben des Joseph von Fraunhofer schließlich einen historischen Roman über den berühmten bayerischen Physiker und Optiker vor. Dieser soll Auftakt einer historischen Trilogie des 19. Jahrhunderts in Bayern werden.
Stil / Rezeption
Bräu schreibt in Dialekten, spielt mit der bayerischen Sprache, bewahrt Ausdrücke, Wendungen und hat seit seinen Romanen einen postmodernen und stark zitathaften, anspielungsreichen Stil entwickelt, der von der Popkultur bis zur Literatur Verweise sät und mit Parallelen und Vergleichen spielt, literarische Rätsel in den Texten versteckt und konsequent historische Persönlichkeiten wie Zeitgenossen in Literatur gießt. Er schreibt in allen publizistischen Genres, fühlt sich in der Belletristik aber am meisten daheim, weswegen auch die anderen Bücher immer eine literarische Note erhalten.
Preise & Auszeichnungen
Für sein kulturelles und regionales Engagement wird er mit der Ehrennadel des Flößerverbandes München-Thalkirchen ausgezeichnet.
Tätigkeiten im literarischen Bereich
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sich Bräu in der literarischen Vermittlung und der Nachwuchsförderung. Im schulischen Bereich ist er als Lehrkraft am Gymnasium tätig, wo er die Fächer Deutsch und Kreatives Schreiben unterrichtet. Seine Expertise im Bereich des Kreativen Schreibens gibt er zudem im Rahmen von Schreibworkshops an Jugendliche und Erwachsene weiter.
Mitgliedschaften
Bräu ist Jurymitglied beim Bayerischen Vorlesewettbewerb an Schulen. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen literarischen Verbänden, Schreibgruppen sowie autorenrelevanten Vereinen und Akademien.
Sekundärliteratur:
Externe Links:
Literatur von Andreas M. Bräu im BVB
Der vom Schauspiel kommende gebürtige Garmisch-Partenkirchner arbeitet neben seiner Lehrtätigkeit an einem Münchner Gymnasium als freischaffender Künstler in den Sparten Theater, Moderation, (Musik-)Kabarett und Literatur sowie als Publizist, Kritiker und Blogger.
Werdegang
Andreas M. Bräu stammt aus Garmisch-Partenkirchen und zeigt früh künstlerisches Interesse für Schauspiel und Literatur. Schon als Kind gestaltet er Hörspiele, Spielfilme und Kurzgeschichten für Freunde und Familie. Seit seiner Schulzeit am Werdenfels-Gymnasium spielt er zunächst in der Theatergruppe und wird von dort an das Kleine Theater Garmisch weiterverwiesen, wo er eine professionelle Schauspielausbildung von Regina Rohrbeck, Rainer Pokorny und Tatjana Weckmann-Pokorny erhält. Dort spielt er 14 Jahre lang Komödie, Klassiker, Uraufführungen, Historisches, Schwank und Volksstück von Anton Tschechow über Friedrich Schiller bis Karl Valentin. Parallel beginnt er erste (Bühnen-)Texte zu schreiben.
2006 geht er nach München und nimmt ein Studium auf Lehramt auf. Er studiert Germanistik, Geschichte, Politologie und Soziologie bis 2013 u.a. bei Prof. Begemann und Prof Märtl. Parallel publiziert er erste Kurzgeschichten in Anthologien und schreibt eigene Moderationstexte, während er konsequent weiter auf der Bühne steht (ab 2009 am Staatstheater am Gärtnerplatz). 2011 debütiert er in einer Uraufführung als Ludwig II. von Bayern, eine Rolle die ihn bis heute und in unterschiedlichsten Kontexten (bei Landesausstellungen, Drehs, Galas sowie Veranstaltungen) als Darsteller und Autor begleitet. Seit 2012 moderiert Bräu regelmäßig kulinarische Veranstaltungen und Dinnershows zunächst in Garmisch, in Nymphenburg, am Eibsee und in Schleißheim zu historischen und kulinarischen Themen und erzählt eigene Geschichten im Dunkeln, bei Farbdinnern oder bei Themenveranstaltungen zu den Wittelsbachern und zu Ludwig II. sowie bayerischen Genies. 2014 tritt er das Referendariat am Gisela-Gymnasium an. 2016 tritt Bräu eine Planstelle am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Bogenhausen an und unterrichtet seither Deutsch, Geschichte, Politik und Gesellschaft sowie Theater. Zudem doziert er an diversen Schulen in Bayern mit kreativen Schreibprogrammen, Lesungen zu Sagen/Legenden, Richard Strauss und bayerischen Traditionen.
Seit 2025 übernimmt Bräu die Moderation großer Filmmusikkonzerte mit Orchester seit seinem Debüt an der Isarphilharmonie, schreibt dazu eigene Moderationen (u.a. zur Musik von Ennio Morricone, John Williams, Hans Zimmer, Alan Menken, Oper, Marvel, Disney) und geht deutschlandweit teils open air damit auf Tournee.
Wichtige Werke (Auswahl)
Der Publizist veröffentlicht seit 2014 regelmäßig Kurzgeschichten, Reiseführer, kulturgeschichtliche Darstellungen, Theaterstücke, Kabaretttexte und bislang zwei Romane. Sein literarisches Debüt gibt er mit dem Band Kulinarische Geschichten aus dem Werdenfelser Land (Sutton Verlag), dem er bereits 2015 mit den Streifzügen durchs Werdenfelser Land (Gmeiner-Verlag) ein weiteres regionalgeschichtliches Werk folgen lässt. Neben sachbuchartigen und erzählenden Annäherungen an seine Heimat wendet sich Bräu auch der Belletristik zu: 2019 erscheint sein Roman Kavalier. Ein München Roman im Einbuch Buch- und Autorenverlag, das 2026 im Allitera Verlag neu aufgelegt wird. Bei Allitera veröffentlicht er zudem kulturhistorische und traditionelle Betrachtungen wie Der Bayerische Advent (2022) und Bayern Traditionen. Unser immaterielles Kulturerbe (2023). 2026 legt Bräu mit Die Gesetze des Lichts. Das erstaunliche Leben des Joseph von Fraunhofer schließlich einen historischen Roman über den berühmten bayerischen Physiker und Optiker vor. Dieser soll Auftakt einer historischen Trilogie des 19. Jahrhunderts in Bayern werden.
Stil / Rezeption
Bräu schreibt in Dialekten, spielt mit der bayerischen Sprache, bewahrt Ausdrücke, Wendungen und hat seit seinen Romanen einen postmodernen und stark zitathaften, anspielungsreichen Stil entwickelt, der von der Popkultur bis zur Literatur Verweise sät und mit Parallelen und Vergleichen spielt, literarische Rätsel in den Texten versteckt und konsequent historische Persönlichkeiten wie Zeitgenossen in Literatur gießt. Er schreibt in allen publizistischen Genres, fühlt sich in der Belletristik aber am meisten daheim, weswegen auch die anderen Bücher immer eine literarische Note erhalten.
Preise & Auszeichnungen
Für sein kulturelles und regionales Engagement wird er mit der Ehrennadel des Flößerverbandes München-Thalkirchen ausgezeichnet.
Tätigkeiten im literarischen Bereich
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sich Bräu in der literarischen Vermittlung und der Nachwuchsförderung. Im schulischen Bereich ist er als Lehrkraft am Gymnasium tätig, wo er die Fächer Deutsch und Kreatives Schreiben unterrichtet. Seine Expertise im Bereich des Kreativen Schreibens gibt er zudem im Rahmen von Schreibworkshops an Jugendliche und Erwachsene weiter.
Mitgliedschaften
Bräu ist Jurymitglied beim Bayerischen Vorlesewettbewerb an Schulen. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen literarischen Verbänden, Schreibgruppen sowie autorenrelevanten Vereinen und Akademien.
