Revolte auf Côte 3018 / Die Bergbahn

Im ‚Anzeigenblatt für die dramatischen Werke der Volksbühnen-Verlags- und Vertriebs-GmbH‘ wird auf Revolte auf Côte 3018, die „überraschende Talentprobe“ Horváths, hingewiesen und mitgeteilt, dass das Stück „von den Kammerspielen Hamburg und den Vereinigten Deutschen Theatern in Brünn“ zur Uraufführung angenommen wurde. (Horváth-Chronik, 1927)

Zwei Quellen fließen in dieses frühe Werk Horváths ein: zum einen das alte Volksstück, das Bauerndrama nach Karl Schönherr, zum anderen die neue literarische Bewegung des Expressionismus. Das noch unausgereifte Stück ist für Horváths Karriere als Schriftsteller insofern entscheidend, als es ihm trotz Misserfolgs in Hamburg (Urfassung) und Berlin (Neufassung unter dem Titel Die Bergbahn) den Weg zur Bühne ebnet, gleichzeitig wird das Verlagshaus Ullstein auf den Dichter aufmerksam. Der hier geschlossene Vertrag verschafft ihm die materielle Grundlage für seine zukünftige schriftstellerische Arbeit.


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