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Institut für Zeitgeschichte

Leonrodstraße 46 b
80636 München

Leitung: Dr. Klaus Lankheit
Öffnungszeiten: Lesesaal 1: Mo. bis Fr.: 09.00-19.00 Uhr; Lesesaal 2: Mo. bis Do.: 09.00 bis 16.30 Uhr, Fr.: 09.00-12.30 Uhr.

Telefon: 089/12688-0
Fax: 089/12688-191

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Ursula von Kardorff

1. Angaben zum Bestandsbildner:

Name: Ursula von Kardorff. *10.01.1911 in Berlin, †25.01.1988 in München.
Namensvarianten: Eva Ina Ursula von Kardorff [vollständiger Name].
Beruf: Journalistin, Buchautorin und Reiseschriftstellerin.
Verfasserin des Buchs Berliner Aufzeichnungen. Aus den Jahren 1942 bis 1945 (1962), eines der wohl wichtigsten autobiographischen Quellen der Kriegsjahre.

2. Bestandsumfang:

32 Bände.

3. Erschließungsstand:

Der Bestand ist zur Benutzung erschlossen.

3.1. Katalogisierung:

Der Bestand wurde vollständig verzeichnet. Ein Repertorium in Form einer PDF-Datei ist unter dem Punkt „Externe Links“ abrufbar.

4. Bestand:

4.1. Werk:

- Presse-, Rundfunk- und Buchmanuskripte, darunter 2 Frühfassungen der Berliner Aufzeichnungen,
- literarisches Manuskript „Rückblick in einen Traum“.

4.2 Korrespondenzen:

- persönliche und berufliche Korrespondenz,
- Leserbriefe.

4.3. Lebensdokumente:

- Tagebücher,
- Taschenkalender,
- diverse persönliche Aufzeichnungen,
- Ausweise,
- Ahnenpass,
- Mitgliedskarten,
- Berufsverträge,
- Lebenslauf,
- Fotografien.

4.4. Sammlungen:

- Familiendokumente (u.a. Abschrift des Kriegstagebuchs von Bruder Jürgen v. K., Auszüge aus einem Roman der Schwägerin Uta von Witzleben),
- Tonkassetten (u.a. Aufnahmen des Dichters und Kunsthändlers Ernesto Ehrenfeld),
- Aufzeichnungen und Manuskripte anderer Autoren, darunter Ms. der Mutter mit persönlichen Erinnerungen an prominente Persönlichkeiten (u.a. Max Liebermann, Alfred Kerr, Hugo von Hofmannsthal, Thomas Mann),
- Sammlung von Zeitungsausschnitten,
- Veröffentlichungen.

5. Zugang:

Eine Benutzung ist für wissenschaftliche Zwecke gestattet.

6. Veröffentlichungen zum Nachlass:

- Werner Röder, Hermann Weiß & Klaus A. Lankheit: Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte. In: 50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz. Hg. von Horst Möller und Udo Wengst. München 1999, S. 105–125.

7. Vermerk zur Erwerbung:

[leer]

8. Bemerkungen:

Der zeitliche Schwerpunkt des Bestandes liegt auf dem Jahr 1927.