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Erzbistum Bamberg

Regensburger Ring 2
96047 Bamberg

Leitung: Diakon Andreas Hölscher
Öffnungszeiten: Mo.-Mi.: 8.00-16.00 Uhr. Voranmeldung erforderlich.

Telefon: 0951/502-2520
Fax: 0951/502-2559

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Georg Kanzler

1. Angaben zum Bestandsbildner:

Name: Georg Kanzler. *18.04.1894 in Bamberg, †27.09.1975 in Leutenbach am Fuße des Walberla.
Beruf: Katholischer Priester, Dichter und Schriftsteller.
Priesterweihe in Bamberg 1917. Kaplan in Neunkirchen a.Br., Kulmbach und Fürth. Studium der Theologie in Würzburg. Danach an folgenden Stellen tätig: Bamberg (St. Martin), 1923–1925 Assistent am Priesterseminar, 1925 Kurat in Berneck, 1930 Kurat in Weingarts und seit 1936 Pfarrer von Leutenbach. 1947 Schuldekan von Ebermannstadt. 1966 wird ihm der Kulturpreis des Fränkischen-Schweiz-Vereins verliehen. Literarisches Werk: Zur Geschichte der einstigen Marien-Kapelle in Berneck, Bamberger Blätter für fränkische Kunst und Geschichte. Beilage zum Bamberger Volksblatt 4 (1927) Stilles Tal. Gedichte, Rothenburg o. T. 1941 Der Burgkaplan. Erzählung aus dem 15. Jahrhundert, Bamberg 1949 Spätsommerleuchten. Eine Scheffel-Novelle, Rothenburg o. T. 1952 Aus der Jugendzeit. Eine Rückert-Erzählung, Rothenburg o. T. 1955 Eduard Herold. Einem fränkischen Dichter zum 70. Geburtstag am 22. März 1955. Fränkisches Land in Kunst und Volkstum . Beilage zum Neuen Volksblatt 2 (1954/55) 68 Die Eiche. Fortsetzungsroman im Heinrichsblatt (1957/58) Widerklang. Gedichte 1958 Fränkischer Garten. Gedichte, Bad Hersfeld 1960 Zwei Erzählungen, Bad Hersfeld 1963 Spiel der Zeit, Bad Hersfeld 1965 Mitzi und Nikita. Ein deutsch-russisches Epos, Bamberg 1968 Geist und Kleid. Dichtung, Bad Hersfeld 1970 Der wandernde Maler. Ludwig Richter in der Fränkischen Schweiz, Bamberg 1972 Geliebter Berg. Mit August Graf Platen zur Ehrenbürg. Eine Erzählung des Pfarrherrn von Leutenbach Georg Kanzler, Gerabronn 1976 Eremiten im Bistum Bamberg, Bericht des Historischen Vereins Bamberg 100 (1964) 469–492 Die Landkapitel im Bistum Bamberg. Teil 1 und 2, Bamberg 1931 und 1934 (=Berichte des Historischen Vereins Bamberg 83 und 84).

2. Bestandsumfang:

3 Archivkartons.

3. Erschließungsstand:

Der Bestand ist zur Benutzung erschlossen.

3.1. Katalogisierung:

Der Bestand wurde hausintern unter der Signatur AEB, Rep. 70, NL 42 verzeichnet.

4. Bestand:

4.1. Werk:

- Der Bestand enthält 30 Nummern mit Manuskripten resp. Typoskripten.

4.2 Korrespondenzen:

- Der Bestand enthält 4 Nummern mit Briefen.

4.3. Lebensdokumente:

- Vorlesungsmitschriften aus der Studienzeit,
- Forschungsarbeit zur Dissertation,
- Fotografien.

4.4. Sammlungen:

[leer]

5. Zugang:

Eine Benutzung ist für wissenschaftliche Zwecke gestattet.

6. Veröffentlichungen zum Nachlass:

- Realschematismus des Erzbistums Bamberg Bd. I, Bamberg 1960, S. 38ff.
- Neundorfer, Bruno: Vom Fürstbischöflichen zum Erzbischöflichen Archiv. In: Bericht des Historischen Vereins Bamberg 120 (1984), S. 579ff.
- Urban, Josef: Archiv des Erzbistums Bamberg. Broschur, 2. Aufl. Bamberg 2005.

7. Vermerk zur Erwerbung:

[leer]

8. Bemerkungen:

Der zeitliche Schwerpunkt des Bestandes liegt auf dem Jahr 1920.