Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Walter Mehring

Manuskripte / Typoskripte: 5 Manuskripte
Briefe: 48 Briefe (u.a. in den Nachlässen von H. Kesten, E. Mann)
Bildobjekte: 1 Zeichnung
EDV-katalogisiert in Datenbank: ja
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Mehring, Walter
Geburtsdatum: 29.04.1896
Todesdatum: 03.10.1981
Beruf: Schriftsteller
Bemerkungen: Walter Mehring wurde am 29. April 1896 in Berlin geboren. 1914 bis 1915 Studium der Kunstgeschichte. 1918 Mitglied der Berliner Dada-Sektion. Mehring gehörte zu den Gründern des politisch-literarischen Kabaretts in Berlin. In den 20er Jahren verfasste er Chansons und Texte für alle namhaften Berliner Kabarett-Theater, so für Max Reinhardts Schall und Rauch und für Rosa Valettis Café Größenwahn. Von 1921 bis 1928 lebte er in Paris. Regelmäßig publizierte er in verschiedenen literarischen Zeitschriften. In Gedichten und Prosa schrieb er gegen Militarismus, Antisemitismus und Nationalsozialismus an. Nachdem seine Bücher 1933 verbrannt wurden und er knapp einer Verhaftung entging, emigrierte er nach Frankreich, wo er 1939 interniert wurde. 1941 gelang ihm die Flucht in die USA. Nach dem Krieg kehrte er nach Europa zurück, wo er im Tessin, in München und Zürich lebte. Walter Mehring starb am 3. Oktober 1981 in Zürich.

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

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