Info
Gegründet: 2007
Dauer: jährlich, mehrere Wochen
Ort: Verschiedene Orte

LesArt Karlstadt

Beim Projekt Karlstadter LesART, das es seit 2007 gibt, handelt es sich um eine lokale Initiative mit der Zielsetzung die Bedeutung des Lesens in all seinen medialen Erscheinungsformen als Schlüsselqualifikation für das Leben in unserer Gesellschaft herauszuheben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung des erbaulichen Lesens in allen Altersgruppen.

Eine Reihe von örtlichen Institutionen und Betrieben, darunter das Johann-Schöner-Gymnasium, hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, gemeinsam und in jährlicher Wiederholung Veranstaltungen rund ums Lesen zu konzipieren und öffentlich anzubieten. Im Fokus stehen hierbei insbesondere Autorenlesungen und Medienpräsentationen. Mit der Intention, auf den besonderen gesellschaftlichen Stellenwert der Kulturtechnik des Lesens aufmerksam zu machen, finden diese Veranstaltungen an für das Lesen eher ungewöhnlichen Orten statt, zum Beispiel in der Skaterhalle am Bahnhof, in der Schwenk-Kantine oder bei einem Drei-Gänge-Menü im Batzenärrle.

Die erste Veranstaltung der LesART organisierte im Oktober 2007 das Johann-Schöner-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, der Stadtbibliothek, der Buchhandlung Ehehalt (heute Bücherecke), der Rudolph-Glauber-Realschule sowie der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Obwohl LesART ein Projekt zur Leseförderung ist, war dieser Auftakt ein Konzert unter dem Motto „Tastenspiele – LesARTmusikalisch“. Denn nicht nur Büchertexte, sondern auch Noten müssen gelesen werden, bevor man sie spielend ertastet und wie Poesie zum Erklingen bringt. Anfangs war LesART ein Konzept für Schüler, doch kam die Idee von Beginn an so gut an, dass es heute neben den schulinternen Veranstaltungen auch solche für Besucher vom Kindergartenalter bis zum Erwachsenen gibt.

2017, zum 10-jährigen Jubiläum, lesen: Wladimir Kaminer, Stefan Gemmel, Thomas Thiemeyer, Ursula Poznanski und Christian Seltmann.



Externe Links:

Flyer LesArt 2017

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