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28.03.2026
20 Uhr
EUKITEA TheaterhausLindenstraße 18b, Diedorf
Eintritt: 24.00 EUR; 16.00 EUR (erm.)

Öffentliche Aufführung des neuen Theaterstückes „Friedenskinder“

In einer Zeit des wachsenden Rechtsradikalismus, in der Antisemitismus sich wieder ausbreitet, in der rechte Parteien die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte verharmlosen, verzerren und teilweise verherrlichen und damit einhergehend die Demokratie und die freiheitliche Grundordnung in Frage stellen, ist es dringend notwendig, jungen Menschen die Taten der Nationalsozialisten und deren Folgen näher zu bringen. 

Auf Initiative des Landespräventionsrats Brandenburg entstand die Idee, in Zusammenarbeit mit dem MMZ Potsdam und deren Projekt „Digitale Bibliothek verbrannter Bücher“ ein Theaterstück für Jugendliche zu konzipieren, in der die Bücherverbrennung von 1933 und die Verdeutlichung ihrer Intention und Bedeutung im Mittelpunkt stehen. 

Im Stück wird der Bogen zur Gegenwart gespannt, in den Alltag jungen Menschen als einen Ort, in dem im übertragenen Sinn „Bücher verbrannt“ werden: im Zwischenmenschlichen und insbesondere in den Sozialen Medien. Werte werden achtlos auf den Scheiterhaufen der Verharmlosung geworfen, Menschen werden diskriminiert, voller Hass beleidigt und ausgegrenzt.

Das Theaterstück sensibilisiert für die Auswirkungen einer schleichenden antidemokratischen Haltung. Es stärkt junge Menschen darin, aufmerksam zu sein, mit offenen Augen zu sehen und offenem Herzen zu hören und macht Mut, sich für Mitmenschlichkeit, Toleranz und Freiheit in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Über das Stück „Friedenskinder“

Das Jugendstück „Friedenskinder“ befasst sich mit neun ausgewählten Autor*innen der Weimarer Republik, deren Werke im Zuge der Bücherverbrennung 1933 zerstört wurden. In fiktiven Spielszenen lassen drei Schauspielende die Geschichten und Schicksale lebendig werden, die sich im Wunsch nach Frieden und Freiheit vereinen. „Friedenskinder“ vermittelt die Ideen und Einstellungen der Autor*innen zum Frieden, zur Würde des Menschen, zur Haltung der Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, zwischen Menschen und Völkern, die auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen der Gegenwart treffen. Sie konfrontieren, bewegen, berühren und inspirieren.



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