Lyrische Raumin(ter)vention von MATTHIAS GÖRITZ und VOLHA HAPEYEVA
Kaugummi- oder Zigarettenautomaten sind bekannt, Poesieautomaten weniger. Matthias Göritz, der 2013/14 mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet war, baut solche Automaten und wird einen - gemeinsam mit der Dichterin und Übersetzerin Volha Hapeyeva - im Künstlerhaus in Betrieb nehmen!
Das Prinzip ist einfach: Der Automat, üblicherweise gefüllt mit Spielereien für Kinder oder erfrischenden Bonbons, gibt Poesie von Dichterinnen und Dichtern aus. Münze einwerfen, Knopf drücken, "und schon ploppt unten (...) eine Schachtel heraus. Darin liegt ein Zettel, auf dem steht ein Gedicht". Gefüllt sein wird diese individuell auf seinen Standort konzipiert Variante in Bamberg auch mit Gedichten von Lyrikern, deren Gesamtwerk vom Freistaat Bayern mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet wurden.
Die beiden Autoren knüpfen mit dieser Idee an die Nobelpreisrede des russisch-amerikanischen Lyrikers Joseph Brodsky an, der darin 1987 forderte, dass Gedichte an jeder Tankstelle und Klassiker in billigen Ausgaben erhältlich sein sollten. Sie seien der gedankliche Treibstoff für den Tag, ein "kolossaler Beschleuniger des Bewusststeins, des Denkens, der Wahrnehmung der Welt".
Lyrische Raumin(ter)vention von MATTHIAS GÖRITZ und VOLHA HAPEYEVA
Kaugummi- oder Zigarettenautomaten sind bekannt, Poesieautomaten weniger. Matthias Göritz, der 2013/14 mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet war, baut solche Automaten und wird einen - gemeinsam mit der Dichterin und Übersetzerin Volha Hapeyeva - im Künstlerhaus in Betrieb nehmen!
Das Prinzip ist einfach: Der Automat, üblicherweise gefüllt mit Spielereien für Kinder oder erfrischenden Bonbons, gibt Poesie von Dichterinnen und Dichtern aus. Münze einwerfen, Knopf drücken, "und schon ploppt unten (...) eine Schachtel heraus. Darin liegt ein Zettel, auf dem steht ein Gedicht". Gefüllt sein wird diese individuell auf seinen Standort konzipiert Variante in Bamberg auch mit Gedichten von Lyrikern, deren Gesamtwerk vom Freistaat Bayern mit dem Villa Concordia-Stipendium ausgezeichnet wurden.
Die beiden Autoren knüpfen mit dieser Idee an die Nobelpreisrede des russisch-amerikanischen Lyrikers Joseph Brodsky an, der darin 1987 forderte, dass Gedichte an jeder Tankstelle und Klassiker in billigen Ausgaben erhältlich sein sollten. Sie seien der gedankliche Treibstoff für den Tag, ein "kolossaler Beschleuniger des Bewusststeins, des Denkens, der Wahrnehmung der Welt".
