Museum Otto Schäfer
Der Schweinfurter Industrielle Otto Schäfer (1912-2000) begründet eine der bedeutendsten europäischen Privatbibliotheken. In seinem ehemaligen Wohnhaus präsentiert das gleichnamige Museum heute zentrale Bestände seiner Sammlung sowie weitere Ausstellungen zur Druckgraphik.
Geschichte
Bereits in jungen Jahren beginnt Otto Schäfer (1912-2000) in seiner Heimatstadt Schweinfurt mit dem Aufbau einer breit angelegten Sammlung europäischer Druckgraphik. 1951 erwirbt er ein Exemplar der Weltchronik von Hartmann Schedel, in der Folge findet sein graphisches Kabinett eine sinnvolle Ergänzung durch eine wachsende Sammlung illustrierter Bücher des 15. bis 20. Jahrhunderts, aus der sich bald eine eigenständige Bibliothek entwickelt. 1961 legt er den Grundstock für eine zweite Büchersammlung, die Erstausgaben deutscher Literatur vorbehalten ist.
Ausstellungen und Publikationen zu seinen Bücherschätzen rücken in den 1980er Jahren den Rang seiner Sammlungen als eine der bedeutendsten europäischen Privatbibliotheken in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Um seine Bibliothek auf Dauer in seiner Heimatstadt öffentlich zugänglich machen zu können, gründet Otto Schäfer 1989 die Dr. Otto-Schäfer-Stiftung. In den Jahren 1990/91 wird das ehemalige Wohnhaus von Otto G. Schäfer umgebaut: Das Gebäude wurde 1963 bis 1966 von dem Schweinfurter Architekten Heinz-Günther Mömken als weitläufiger Atriumsbau gleich neben der Villa Otto Schäfers errichtet, nun wird es unter seiner Aufsicht für die neue Aufgabe umgestaltet und der Innengarten überbaut. Mit seiner funktionalen und zugleich anmutigen Außengestaltung mit fränkischem Muschelkalk und vielen charakteristischen Überdächern fügt es sich harmonisch in die Anhöhe gegenüber der Schweinfurter Peterstirn ein. Im Herbst 1991 wird das Haus mit der Ausstellung „Kreis und Kugel“ eröffnet.
Tätigkeitsfelder
Das Museum Otto Schäfer ist dem Buch und der Druckgraphik gewidmet. Um die Graphik- und Büchersammlungen Otto Schäfers haben sich im Laufe der Zeit eigene neue Sammlungen etwa zur Gegenwartsgraphik gruppiert. In den heute rund 450 Quadratmeter großen musealen Schauräumen finden Dauer- und Wechselausstellungen statt. Das Museum präsentiert zentrale Bestände der Sammlung Schäfers, darunter herausragende Druckgraphik vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, illustrierte Bücher sowie Erstausgaben deutscher Literatur. Ergänzend widmet sich das Haus der wissenschaftlichen Erschließung und Vermittlung dieser Bestände und bietet Führungen sowie Vorträge an.
Der Schweinfurter Industrielle Otto Schäfer (1912-2000) begründet eine der bedeutendsten europäischen Privatbibliotheken. In seinem ehemaligen Wohnhaus präsentiert das gleichnamige Museum heute zentrale Bestände seiner Sammlung sowie weitere Ausstellungen zur Druckgraphik.
Geschichte
Bereits in jungen Jahren beginnt Otto Schäfer (1912-2000) in seiner Heimatstadt Schweinfurt mit dem Aufbau einer breit angelegten Sammlung europäischer Druckgraphik. 1951 erwirbt er ein Exemplar der Weltchronik von Hartmann Schedel, in der Folge findet sein graphisches Kabinett eine sinnvolle Ergänzung durch eine wachsende Sammlung illustrierter Bücher des 15. bis 20. Jahrhunderts, aus der sich bald eine eigenständige Bibliothek entwickelt. 1961 legt er den Grundstock für eine zweite Büchersammlung, die Erstausgaben deutscher Literatur vorbehalten ist.
Ausstellungen und Publikationen zu seinen Bücherschätzen rücken in den 1980er Jahren den Rang seiner Sammlungen als eine der bedeutendsten europäischen Privatbibliotheken in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Um seine Bibliothek auf Dauer in seiner Heimatstadt öffentlich zugänglich machen zu können, gründet Otto Schäfer 1989 die Dr. Otto-Schäfer-Stiftung. In den Jahren 1990/91 wird das ehemalige Wohnhaus von Otto G. Schäfer umgebaut: Das Gebäude wurde 1963 bis 1966 von dem Schweinfurter Architekten Heinz-Günther Mömken als weitläufiger Atriumsbau gleich neben der Villa Otto Schäfers errichtet, nun wird es unter seiner Aufsicht für die neue Aufgabe umgestaltet und der Innengarten überbaut. Mit seiner funktionalen und zugleich anmutigen Außengestaltung mit fränkischem Muschelkalk und vielen charakteristischen Überdächern fügt es sich harmonisch in die Anhöhe gegenüber der Schweinfurter Peterstirn ein. Im Herbst 1991 wird das Haus mit der Ausstellung „Kreis und Kugel“ eröffnet.
Tätigkeitsfelder
Das Museum Otto Schäfer ist dem Buch und der Druckgraphik gewidmet. Um die Graphik- und Büchersammlungen Otto Schäfers haben sich im Laufe der Zeit eigene neue Sammlungen etwa zur Gegenwartsgraphik gruppiert. In den heute rund 450 Quadratmeter großen musealen Schauräumen finden Dauer- und Wechselausstellungen statt. Das Museum präsentiert zentrale Bestände der Sammlung Schäfers, darunter herausragende Druckgraphik vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, illustrierte Bücher sowie Erstausgaben deutscher Literatur. Ergänzend widmet sich das Haus der wissenschaftlichen Erschließung und Vermittlung dieser Bestände und bietet Führungen sowie Vorträge an.
