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91154 Roth

Autorengruppe Sonderzeit

Die Autorengruppe Sonderzeit tritt mit Lesungen in Roth und der Region sowie durch eigene Anthologien auf. Monatlich treffen sich ihre Mitglieder, um ihre Texte zu besprechen. 

Geschichte

Bei einem Treffen des Kunstvereins Spectrum im November 2003 hat der Allersberger Lehrer und nebenberufliche Journalist sowie Schriftsteller Robert Unterburger, der seit 2000 als ehrenamtlicher Kreisarchivpfleger des Landkreises Roth amtiert, die Idee, ein gemeinsames Forum für alle Schreibenden des Landkreises zu gründen. Mehrere Zeitungen machen sein Anliegen bekannt, und so treffen im Januar 2004 gut ein Dutzend Autoren in Roth zusammen. In der Folge formiert sich die Autorengruppe Sonderzeit, Gründungsmitglieder neben Robert Unterburger sind Andreas Friedrich, Markus Hubrich und Billy Wechsler. Unterburger: „Unser Bestreben ist es, Schreibenden aus dem Landkreis Roth, aus der Stadt Schwabach und der Region ein Forum zu bieten, in dem sie sich austauschen können, in dem sie gemeinsame Lesungen durchführen und gemeinsame Publikationen herausgeben können.“ 

Die Besonderheit des Zusammenschlusses ist seine Offenheit und sein Verzicht auf Hierarchien. Jeder kann Mitglied der Autorengruppe Sonderzeit werden, es gibt kein Aufnahmeverfahren, da jeder Autor und jede Autorin selbst für ihre Texte zu bürgen habe, wie Andreas Friedrich einmal anlässlich einer Lesung erklärt: „Wir sind kein Verein, entscheiden extrem basisdemokratisch und genießen diese Freiheit.“ Die Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung bemerkt in einem Porträt der Autorengruppe ebenfalls lobend: „Was anderswo als eklatante Schwäche empfunden wird, nämlich fehlende Führung und damit eine durchgreifende Hand, wird hier als wohltuend begriffen, als ein Miteinander auf Augenhöhe. Keiner steht über dem anderen. Und so fühlt sich auch keiner vom anderen unter Druck gesetzt. Die Gespräche in der Gruppe laufen freundschaftlich-sachlich ab.“

Tätigkeitsfelder

Die Autorengruppe trifft sich monatlich, um Texte vorzustellen und zu besprechen. Zudem finden regelmäßig öffentlichen Lesungen der Sonderzeit-Autorinnen und -Autoren in Roth und anderen Orten statt. Seit 2005 sind drei Anthologien entstanden (Rothfeder, Ich sehe Rot und Ich sehe Roth). Sie bestehen aus Lyrik und Prosa, teilweise ist den Autorinnen und Autoren komplett freigelassen, welches Genre sie wählen. 


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