Kleine Kunstbühne und Theaterschule mobilé
Das mobilé in Marktoberdorf verbindet Theaterpädagogik, literarische Bühnenarbeit und kulturelle Bildung. Die Institution zählt zu den wichtigen freien Kulturorten im Allgäu und setzt einen Schwerpunkt auf die szenische Vermittlung literarischer Stoffe.
Geschichte
1983 eröffnet die Theaterpädagogin Monika Schubert die Theaterschule mobilé in Marktoberdorf. Schon auf das erste Zeitungsinserat hin melden sich 80 Interessenten. Heute gehen im mobilé hunderte Schülerinnen und Schüler ein und aus, die jüngste Ballettschülerin ist drei Jahre alt, der älteste Teilnehmer über 70. Die meisten der Kursteilnehmer bleiben über zehn Jahre in der Theaterschule. Einige finden den Weg ins professionelle Schauspielstudium, andere können ihr Hobby auf hohem Niveau ausleben.
Tätigkeitsfelder
In dieser außergewöhnlichen Institution können Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur die Freude an der Vielfalt des Theaterspiels, sondern auch die verschiedenen Techniken, die man für ein sicheres Auftreten braucht, erlernen. Der wöchentliche Unterricht bietet ein Bewegungstraining, Pantomime und kreatives Tanzen, Sprech- und Spracherziehung, Improvisation und Tipps für das Studium von Texten und Rollen. Das Ziel ist nicht nur eine Aufführung, sondern der Weg dorthin, d.h. der intensive Arbeitsprozess und die damit verbundene Entwicklung und Entfaltung. Auf Qualität und Ästhetik der Inszenierungen wird besonders geachtet. Die Stückauswahl orientiert sich an der Weltliteratur. Exemplarisch hierfür stehen die Adaptationen großer Werke wie My Fair Lady, Anatevka, Die Dreigroschenoper, Johannis Nacht, Komödie der Eitelkeit, Hexenjagd, Romulus der Große, Der Revisor, Sojas Wohnung, Der Drache, Der Sturm, Was Ihr Wollt, Die Entdeckung der Currywurst, Krabat, Leonce und Lena u.v.a.m.
Zusätzlich entstehen sieben Eigenproduktionen pro Jahr, beispielsweise die Stücke aus der Feder der Theaterautorin Monika Schubert Schneewitzchen, ZiZaZauberreis, Reise nach Kürbisien, Trilogie: Völkerball – Völkerwanderung – Völkerkunde, Frauenbewegung, Rabenmühle, Erdenflug, Die tausendste Vollmondnacht, Fabula, Eintopf, Liebesleben, Briefwechsel, Geh weiter – weiter geht's, Pest und Bauernkrieg, Marktrecht zu Oberdorf u.v.a.m.
Die Kleine Kunstbühne mobilé bietet ein Forum für Kabarett, Literatur und Jazzkonzerte der internationalen Szene. Das Programm erscheint monatlich und ist aktuell mit ausführlichen Informationen auf der Website. Mit 90 Sitzplätzen und einem Angebot an bedeutenden Künstlern zählt das mobilé zu den renommierten Bühnen in Schwaben. Seit Mai 2011 ist das mobilé Kooperationspartner des Don Bosco Förderzentrums und des soziokulturellen Bildungs-Projekts „Menschen im Aufwind“.
Das Theaterspielen ist der Schwerpunkt im mobilé geblieben, die Bereiche Tanzen und Malen sind 2001 hinzugekommen. Es gibt seit 2015 spezielle Projekte für Geflüchtete. Zwei Berufsintegrationsklassen der Berufsschule Ostallgäu spielen Theater, Trommeln und Malen, um ihre Kreativität zu entdecken.
Sekundärliteratur:
Mach was gscheit's – eine Kunst- und Kulturrevue (Video- und Printpräsentation des Gymnasiums Marktoberdorf von 2019, präsentiert am 25. Mai 2019 in der Filmburg in Marktoberdorf).
Das mobilé in Marktoberdorf verbindet Theaterpädagogik, literarische Bühnenarbeit und kulturelle Bildung. Die Institution zählt zu den wichtigen freien Kulturorten im Allgäu und setzt einen Schwerpunkt auf die szenische Vermittlung literarischer Stoffe.
Geschichte
1983 eröffnet die Theaterpädagogin Monika Schubert die Theaterschule mobilé in Marktoberdorf. Schon auf das erste Zeitungsinserat hin melden sich 80 Interessenten. Heute gehen im mobilé hunderte Schülerinnen und Schüler ein und aus, die jüngste Ballettschülerin ist drei Jahre alt, der älteste Teilnehmer über 70. Die meisten der Kursteilnehmer bleiben über zehn Jahre in der Theaterschule. Einige finden den Weg ins professionelle Schauspielstudium, andere können ihr Hobby auf hohem Niveau ausleben.
Tätigkeitsfelder
In dieser außergewöhnlichen Institution können Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur die Freude an der Vielfalt des Theaterspiels, sondern auch die verschiedenen Techniken, die man für ein sicheres Auftreten braucht, erlernen. Der wöchentliche Unterricht bietet ein Bewegungstraining, Pantomime und kreatives Tanzen, Sprech- und Spracherziehung, Improvisation und Tipps für das Studium von Texten und Rollen. Das Ziel ist nicht nur eine Aufführung, sondern der Weg dorthin, d.h. der intensive Arbeitsprozess und die damit verbundene Entwicklung und Entfaltung. Auf Qualität und Ästhetik der Inszenierungen wird besonders geachtet. Die Stückauswahl orientiert sich an der Weltliteratur. Exemplarisch hierfür stehen die Adaptationen großer Werke wie My Fair Lady, Anatevka, Die Dreigroschenoper, Johannis Nacht, Komödie der Eitelkeit, Hexenjagd, Romulus der Große, Der Revisor, Sojas Wohnung, Der Drache, Der Sturm, Was Ihr Wollt, Die Entdeckung der Currywurst, Krabat, Leonce und Lena u.v.a.m.
Zusätzlich entstehen sieben Eigenproduktionen pro Jahr, beispielsweise die Stücke aus der Feder der Theaterautorin Monika Schubert Schneewitzchen, ZiZaZauberreis, Reise nach Kürbisien, Trilogie: Völkerball – Völkerwanderung – Völkerkunde, Frauenbewegung, Rabenmühle, Erdenflug, Die tausendste Vollmondnacht, Fabula, Eintopf, Liebesleben, Briefwechsel, Geh weiter – weiter geht's, Pest und Bauernkrieg, Marktrecht zu Oberdorf u.v.a.m.
Die Kleine Kunstbühne mobilé bietet ein Forum für Kabarett, Literatur und Jazzkonzerte der internationalen Szene. Das Programm erscheint monatlich und ist aktuell mit ausführlichen Informationen auf der Website. Mit 90 Sitzplätzen und einem Angebot an bedeutenden Künstlern zählt das mobilé zu den renommierten Bühnen in Schwaben. Seit Mai 2011 ist das mobilé Kooperationspartner des Don Bosco Förderzentrums und des soziokulturellen Bildungs-Projekts „Menschen im Aufwind“.
Das Theaterspielen ist der Schwerpunkt im mobilé geblieben, die Bereiche Tanzen und Malen sind 2001 hinzugekommen. Es gibt seit 2015 spezielle Projekte für Geflüchtete. Zwei Berufsintegrationsklassen der Berufsschule Ostallgäu spielen Theater, Trommeln und Malen, um ihre Kreativität zu entdecken.
Verfasst von: Digitaler Literaturatlas von Bayerisch Schwaben DigiLABS / Rosmarie Mair, M.A.
Mach was gscheit's – eine Kunst- und Kulturrevue (Video- und Printpräsentation des Gymnasiums Marktoberdorf von 2019, präsentiert am 25. Mai 2019 in der Filmburg in Marktoberdorf).
