Info
Geb.: 25. 6.1884 in Günzburg
Gest.: 6. 5.1976 in Günzburg

Andreas Dirr

Der Unternehmer, Inhaber eines Eisenwarengeschäfts und einer Fabrik für Baubeschläge Andreas Dirr ist als Wohltäter und Dichter in die Annalen seiner Heimatstadt Günzburg eingegangen: für sein beiderseitiges Schaffen verleiht ihm der Stadtrat die Goldene Bürgermedaille.

Seine Gedichte in Mundart entstehen im Laufe einiger Jahrzehnte und sind eigentlich nur für den engeren Freundeskreis in der „Schlaraffia“ bestimmt. Auf Drängen des Historischen Vereins Günzburg erscheint aber der Band Wo send dia alte Zeita na. Gedichte in schwäbischer Mundart 1971 bei Anton H. Konrad in Weißenhorn (illustriert von A. Schmatz, Neuaufl. 1981). Dirrs Gedichte sind u.a. thematisch eng mit Günzburg verbunden („Im Schtadtmagischtrat von Günzburg“).

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Dr. Peter Czoik

Sekundärliteratur:

Layer, Adolf (1977): Biera ond Zelta. Schwäbische Mundartgedichte aus zwei Jahrhunderten. Mit einem Geleitwort von Arthur Maximilian Miller (Beiträge zur Landeskunde von Schwaben, 4). Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 418f. u.ö.


Externe Links:

Literatur von Andreas Dirr im BVB

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