Wolfang Weigand
Der 1966 in Schweinfurt geborene Autor Wolfgang Weigand lebt seit rund 30 Jahren in der Schweiz als freischaffender Theologe, Seminarleiter und Begleiter in existenziellen Lebenssituationen. Sein literarisches Werk verbindet existentielle Themen wie Liebe, Tod und menschliche Grenzerfahrungen mit einer klaren, nah am Alltag orientierten Sprache.
Werdegang
Wolfgang Weigand wird in Schweinfurt geboren und wächst nach eigener Aussage in einem „sehr katholisch geprägten Dorf“ auf. Nach dem Abitur und dem Studium geht er in die Schweiz, zunächst nach Uster, ab 2010 nach Winterthur. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Weigand als freischaffender Theologe, Berater und Seminarleiter und Begleiter in existenziellen Lebenssituationen. Er unterstützt Menschen in Momenten von Abschied und Neubeginn, in Trauerbegleitung, Paarberatung, Biografiearbeit sowie bei freien Trauungen. Parallel dazu publiziert er seit 2017 regelmäßig im Würzburger Verlag Königshausen & Neumann. Weigand schreibt über das, was Menschen im Innersten bewegt: Verlust, Hoffnung, Schuld, Versöhnung und die fragile Kommunikation zwischen Nähe und Distanz.
Thematisch bewegt er sich gern nah am Menschen, philosophisch, politisch und spirituell zugleich. Neben seiner literarischen Arbeit tritt Weigand auch als Kabarettist auf, was er selbst als Hobby bezeichnet. Er ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Wichtige Werke (Auswahl)
2006 erscheint mit Legion Weigands erste Novelle. Seit 2017 folgt eine intensive Publikationsphase bei Königshausen & Neumann, in der sich ein thematisch geschlossenes, existenziell geprägtes Werk herausbildet. Den Auftakt macht die Erzählung Sterbelos (2017), die das Sterben einer Mutter und die Frage nach Beginn und Ende von Liebe in den Mittelpunkt stellt.
2018 erscheint der Erzählband Grenzgänger: Erzählungen auf der Kippe mit 23 Texten über Menschen an Wendepunkten ihres Lebens: zwischen Hoffnung, Scheitern, Tragik und leiser Komik. Mit Maria erscheint: Geschichte eines Rufmordes (2019) thematisiert er religiöse Erfahrung, Gerücht und gesellschaftliche Ausgrenzung in einem fränkischen Dorfmilieu. Der Roman Wir bleiben doch Geschwister? (2020) schließt diese „fränkische Trilogie“ ab und entfaltet eine konfliktreiche Familiengeschichte, ausgelöst durch den Tod des Vaters und verdrängte Schuldverhältnisse. Parallel dazu veröffentlicht Weigand den Fotoband Zwischenräume (2020), die Aphorismensammlung Verdichtungen (2021) sowie die Gedichtbände Unentwegt (2022) und Das mit der Liebe und anderen Dingen (2025). Gesellschaftlich zugespitzt zeigt sich der Autor im Roman Die Auflösung des Georg B. (2023), der die Corona-Pandemie und ihre Maßnahmen als tiefgreifenden Einschnitt in individuelle und soziale Lebenswirklichkeiten beschreibt, bis hin zum Zerfall der Hauptfigur.
Ergänzt wird sein literarisches Werk durch zwei zusammen mit Joseph Fries verfasste Sachbücher zur Liebe: Kann denn Liebe Lüge sein (2014) und Erfüllende Liebe (2015). Zudem verfasst Weigand mit der Tragikomödie Silvesterabend sein Theaterdebüt, das 2025 in Winterthur uraufgeführt und 2026 erneut auf die Bühne kommt.
Preise & Auszeichnungen
Für den Erzählband Grenzgänger erhält Weigand den Werkpreis der Stadt Winterthur.
Mitgliedschaften
Wolfgang Weigand ist Mitglied im Netzwerk für freie Abschiedsfeiern Amanos sowie im Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL). Er ist außerdem Präsident des Schweizerischen Verbandes Freischaffender Theologinnen und Theologen (SVFT).
Der 1966 in Schweinfurt geborene Autor Wolfgang Weigand lebt seit rund 30 Jahren in der Schweiz als freischaffender Theologe, Seminarleiter und Begleiter in existenziellen Lebenssituationen. Sein literarisches Werk verbindet existentielle Themen wie Liebe, Tod und menschliche Grenzerfahrungen mit einer klaren, nah am Alltag orientierten Sprache.
Werdegang
Wolfgang Weigand wird in Schweinfurt geboren und wächst nach eigener Aussage in einem „sehr katholisch geprägten Dorf“ auf. Nach dem Abitur und dem Studium geht er in die Schweiz, zunächst nach Uster, ab 2010 nach Winterthur. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Weigand als freischaffender Theologe, Berater und Seminarleiter und Begleiter in existenziellen Lebenssituationen. Er unterstützt Menschen in Momenten von Abschied und Neubeginn, in Trauerbegleitung, Paarberatung, Biografiearbeit sowie bei freien Trauungen. Parallel dazu publiziert er seit 2017 regelmäßig im Würzburger Verlag Königshausen & Neumann. Weigand schreibt über das, was Menschen im Innersten bewegt: Verlust, Hoffnung, Schuld, Versöhnung und die fragile Kommunikation zwischen Nähe und Distanz.
Thematisch bewegt er sich gern nah am Menschen, philosophisch, politisch und spirituell zugleich. Neben seiner literarischen Arbeit tritt Weigand auch als Kabarettist auf, was er selbst als Hobby bezeichnet. Er ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Wichtige Werke (Auswahl)
2006 erscheint mit Legion Weigands erste Novelle. Seit 2017 folgt eine intensive Publikationsphase bei Königshausen & Neumann, in der sich ein thematisch geschlossenes, existenziell geprägtes Werk herausbildet. Den Auftakt macht die Erzählung Sterbelos (2017), die das Sterben einer Mutter und die Frage nach Beginn und Ende von Liebe in den Mittelpunkt stellt.
2018 erscheint der Erzählband Grenzgänger: Erzählungen auf der Kippe mit 23 Texten über Menschen an Wendepunkten ihres Lebens: zwischen Hoffnung, Scheitern, Tragik und leiser Komik. Mit Maria erscheint: Geschichte eines Rufmordes (2019) thematisiert er religiöse Erfahrung, Gerücht und gesellschaftliche Ausgrenzung in einem fränkischen Dorfmilieu. Der Roman Wir bleiben doch Geschwister? (2020) schließt diese „fränkische Trilogie“ ab und entfaltet eine konfliktreiche Familiengeschichte, ausgelöst durch den Tod des Vaters und verdrängte Schuldverhältnisse. Parallel dazu veröffentlicht Weigand den Fotoband Zwischenräume (2020), die Aphorismensammlung Verdichtungen (2021) sowie die Gedichtbände Unentwegt (2022) und Das mit der Liebe und anderen Dingen (2025). Gesellschaftlich zugespitzt zeigt sich der Autor im Roman Die Auflösung des Georg B. (2023), der die Corona-Pandemie und ihre Maßnahmen als tiefgreifenden Einschnitt in individuelle und soziale Lebenswirklichkeiten beschreibt, bis hin zum Zerfall der Hauptfigur.
Ergänzt wird sein literarisches Werk durch zwei zusammen mit Joseph Fries verfasste Sachbücher zur Liebe: Kann denn Liebe Lüge sein (2014) und Erfüllende Liebe (2015). Zudem verfasst Weigand mit der Tragikomödie Silvesterabend sein Theaterdebüt, das 2025 in Winterthur uraufgeführt und 2026 erneut auf die Bühne kommt.
Preise & Auszeichnungen
Für den Erzählband Grenzgänger erhält Weigand den Werkpreis der Stadt Winterthur.
Mitgliedschaften
Wolfgang Weigand ist Mitglied im Netzwerk für freie Abschiedsfeiern Amanos sowie im Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL). Er ist außerdem Präsident des Schweizerischen Verbandes Freischaffender Theologinnen und Theologen (SVFT).
