Katharina Adler
Die studierte Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Katharina Adler (1919-2010) beschreibt in vielen Rundfunksendungen und Zeitungsberichten das Leben der Allgäuer Bauern und Bäuerinnen. Darüber hinaus veröffentlicht sie drei Bücher, die das Allgäu zum Thema haben.
Werdegang
Katharina Adler wird in Waldsee bei Speyer geboren. Adler studiert Literaturwissenschaft und Geschichte in Straßburg, Heidelberg und Göttingen, arbeitet dann als Lektorin, Journalistin und Publizistin. Ihre erste Rundfunksendung schreibt sie 1955 über Heinrich Böll. Seit 1957 lebt sie in Grünenbach im schwäbischen Landkreis Lindau, wo sie am 12. Feburar 2010 auch stirbt.
Katharina Adler ist sowohl ökologisch als auch literarisch engagiert. 1973 gründet sie die erste dörfliche Bügerinitiative, um eine Großkiesgrube im Naturschutzgebiet Eistobel zu verhindern; auch gegen überzogenen Straßenbau im Allgäu setzt sie sich ein. Eine eifrige Diskutantin im Literarischen Forum Oberschwaben, entdeckt sie andere Autorinnen, so die oberschwäbische Dichterin Maria Beig. Anlässlich ihres 90. Geburtstages besucht sie der mit ihr befreundete Schriftsteller Martin Walser.
Wichtige Werke (Auswahl)
In vielen Rundfunksendungen und Zeitungsberichten beschreibt Katharina Adler das Leben der Allgäuer Bauern und Bäuerinnen. Darüber hinaus veröffentlicht sie drei Bücher, die das Allgäu zum Thema haben: Das Allgäu (1981) mit Grafiken von Otl Aicher, Bilder vom Allgäu (1983) mit Bildern von Johann Keller und Lebenslandschaft. Mitteilungen aus dem Allgäu (1985), in der Neuausgabe 2000 mit einem Vorwort von Martin Walser und Fotografien ihres Ehemanns Peter Adler. Adlers Bücher sind nach wie vor aktuell und handeln vom „richtigen Leben“.
Sekundärliteratur:
Burger, Oswald (2010): Katharina Adler 91-jährig verstorben. In: Südkurier, 22.02.2010.
Fassl, Peter; Herrmann, Berndt (Hg.) (1996): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen. Konrad Verlag, Weißenhorn.
Externe Links:
Die studierte Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Katharina Adler (1919-2010) beschreibt in vielen Rundfunksendungen und Zeitungsberichten das Leben der Allgäuer Bauern und Bäuerinnen. Darüber hinaus veröffentlicht sie drei Bücher, die das Allgäu zum Thema haben.
Werdegang
Katharina Adler wird in Waldsee bei Speyer geboren. Adler studiert Literaturwissenschaft und Geschichte in Straßburg, Heidelberg und Göttingen, arbeitet dann als Lektorin, Journalistin und Publizistin. Ihre erste Rundfunksendung schreibt sie 1955 über Heinrich Böll. Seit 1957 lebt sie in Grünenbach im schwäbischen Landkreis Lindau, wo sie am 12. Feburar 2010 auch stirbt.
Katharina Adler ist sowohl ökologisch als auch literarisch engagiert. 1973 gründet sie die erste dörfliche Bügerinitiative, um eine Großkiesgrube im Naturschutzgebiet Eistobel zu verhindern; auch gegen überzogenen Straßenbau im Allgäu setzt sie sich ein. Eine eifrige Diskutantin im Literarischen Forum Oberschwaben, entdeckt sie andere Autorinnen, so die oberschwäbische Dichterin Maria Beig. Anlässlich ihres 90. Geburtstages besucht sie der mit ihr befreundete Schriftsteller Martin Walser.
Wichtige Werke (Auswahl)
In vielen Rundfunksendungen und Zeitungsberichten beschreibt Katharina Adler das Leben der Allgäuer Bauern und Bäuerinnen. Darüber hinaus veröffentlicht sie drei Bücher, die das Allgäu zum Thema haben: Das Allgäu (1981) mit Grafiken von Otl Aicher, Bilder vom Allgäu (1983) mit Bildern von Johann Keller und Lebenslandschaft. Mitteilungen aus dem Allgäu (1985), in der Neuausgabe 2000 mit einem Vorwort von Martin Walser und Fotografien ihres Ehemanns Peter Adler. Adlers Bücher sind nach wie vor aktuell und handeln vom „richtigen Leben“.
Burger, Oswald (2010): Katharina Adler 91-jährig verstorben. In: Südkurier, 22.02.2010.
Fassl, Peter; Herrmann, Berndt (Hg.) (1996): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen. Konrad Verlag, Weißenhorn.
