Info
Geburtsjahr: 1576
in Kaufering
Gest.: 29.8.1650 in Frauenchiemsee (Insel)
Äbtissin Magdalena Haidenbucher (Amtszeit: 1609-1650). Foto: Ingvild Richardsen.
Namensvarianten: Maria Magdalena Haidenbucherin

Maria Magdalena Haidenbucher

Maria Magdalena Haidenbucher legt 1590 ihre Profeß in Frauenwörth ab und ist von 1609 bis zu ihrem Tod Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Frauenwörth auf Frauenchiemsee.

1619 lässt Haidenbucher alle Konventfrauen, die bei ihr Profess abgelegt haben, in der Maria-Mitleid-Kapelle malen. 1632, beim Heranrücken der schwedischen Truppen im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), nimmt sie die Frauenkonvente von Niederschönenfeld, Seligenthal, Altenhohenau, Hohenwart, Holzen und Kühbach in ihr Kloster auf.

Die Tochter des Hofmarksinhabers und Kastners Reinhard Haidenbucher aus Kaufering bei Landsberg und seiner Frau Barbara, geb. Gassner, hinterlässt ein Tagebuch u.d.T. Geschicht Büch de Anno 1609 biß 1650, worin sie über ihr Leben als Äbtissin berichtet.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

https://www.geschkult.fu-berlin.de/e/jancke-quellenkunde/verzeichnis/h/haidenbucher/index.html, (31.05.2020).

Kormann, Eva (2004): Ich, Welt und Gott: Autobiographik im 17. Jahrhundert (Selbstzeugnisse der Neuzeit, 13). Böhlau, Köln/Weimar, S. 226-231.

Panzer, Marita A.; Plößl, Elisabeth (1997): Bavarias Töchter. Frauenporträts aus fünf Jahrhunderten. Regensburg, S. 13-16.


Externe Links:

Literatur von Maria Magdalena Haidenbucher im BVB

Literatur über Maria Magdalena Haidenbucher im BVB

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