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Geb.: 25. 4.1914 in Gunningen
Gest.: 31.5.2006 in Kißlegg

Georg Hirth

Georg Hirth wird 1914 in Gunningen geboren. Nach Schul- und Berufsausbildung leistet er Wehr- und Kriegsdienst, unterbrochen durch einige Semester Jurastudium. Nach dem Krieg ist er u.a. als Kursekretär in Bad Wurzach tätig, von 1955 bis 1981 schließlich als Bürgermeister und Kurdirektor. Für seine Verdienste um die Gemeindereform mit der Eingliederung von neun Gemeinden erhält er die Goldene Verdienstmedaille der Stadt.

Schon als Kind schreibt Georg Hirth Landschaftsgedichte. Später veröffentlicht er u.a. den Gedichtband Verwindungen (1989) und macht sich auch als Stückeschreiber einen Namen. 1980 wird seine Komödie Die Sieben Schwaben in Wurzach aufgeführt, ein Mundartstück in zwei Akten, womit sich Hirth zugleich von der Kurstadt verabschiedet und nach Lindau in den Ortsteil Bad Schachen zieht. Dort lebt er zurückgezogen, bis er in ein Altersheim in Kißlegg übersiedelt, wo er im Alter von 92 Jahren stirbt.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Fassl, Peter; Herrmann, Berndt (Hg.) (1996): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen. Konrad Verlag, Weißenhorn.

Georg Hirth ist gestorben. In: schwäbische.de, 01.06.2006.


Externe Links:

Literatur von Georg Hirth im BVB

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