Maria Hefele
Maria Hefele (1909-2000) wird in Amberg bei Türkheim geboren und verfasst hauptsächlich Lyrik. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Immenstädter Dichterstube. Einige ihrer Gedichte werden im BR in der Reihe „Bairisch Herz“ gesendet.
Werdegang
Ihr Vater Joseph Hefele ist Knecht, später Fabrikarbeiter. Von ihrer Mutter Franziska, geb. Ostermaier, ist nur bekannt, dass sie aus Mindelzell stammt und eine fromme Frau ist. Nach der Volksschule in Türkheim besucht Maria Hefele die Lehrerinnenbildungsanstalt in Wettenhausen. 1933 tritt sie in das Dominikanerinnenkloster in Bad Wörishofen ein und erhält den Ordensnamen Immaculata. Da dieses Kloster eine Filiale in Türkheim hat und hier die Mädchenvolksschule betreibt, unterrichtet Schwester Immaculata einige Jahre in Türkheim. 1950 tritt sie aus dem Orden aus und wird weltliche Lehrerin und Katechetin in Immenstadt. Dort stirbt sie am 29. Dezember 2000 und wird auf dem Friedhof in Türkheim beerdigt.
Wichtige Werke (Auswahl)
Maria Hefele schreibt hauptsächlich Lyrik; nach Joseph Bernhart „recht gefällige Gedichte im schwäbischen Dialekt“. In Immenstadt trifft sie Arthur Maximilian Miller, der ihre lyrischen Arbeiten zu schätzen weiß. Ihm widmet sie 1976 das Leseheft Für die schwäbische Jugend. Einige ihrer Gedichte werden im BR in der Reihe „Bairisch Herz“ gesendet. In die schwäbische Anthologie Biera ond Zelta (Weißenhorn, 1977) werden vier ihrer Gedichte aufgenommen. Die meisten ihrer Arbeiten vervielfältigt und verteilt sie jedoch selbst an Freunde und Bekannte. Eine Bibliographie ihrer Werke und die meisten ihrer erhaltenen Gedichte finden sich in den Türkheimer Heimatblättern. Maria Hefeles „Gedicht für die Todesanzeige“ und „Kleinigkeiten“ sind Teil der 2023 erschienenen Mundartlyrik-Anthologie Butzagägaler.
Sekundärliteratur:
Türkheimer Heimatbätter, H. 79 (2011), S. 9-16.
Maria Hefele (1909-2000) wird in Amberg bei Türkheim geboren und verfasst hauptsächlich Lyrik. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Immenstädter Dichterstube. Einige ihrer Gedichte werden im BR in der Reihe „Bairisch Herz“ gesendet.
Werdegang
Ihr Vater Joseph Hefele ist Knecht, später Fabrikarbeiter. Von ihrer Mutter Franziska, geb. Ostermaier, ist nur bekannt, dass sie aus Mindelzell stammt und eine fromme Frau ist. Nach der Volksschule in Türkheim besucht Maria Hefele die Lehrerinnenbildungsanstalt in Wettenhausen. 1933 tritt sie in das Dominikanerinnenkloster in Bad Wörishofen ein und erhält den Ordensnamen Immaculata. Da dieses Kloster eine Filiale in Türkheim hat und hier die Mädchenvolksschule betreibt, unterrichtet Schwester Immaculata einige Jahre in Türkheim. 1950 tritt sie aus dem Orden aus und wird weltliche Lehrerin und Katechetin in Immenstadt. Dort stirbt sie am 29. Dezember 2000 und wird auf dem Friedhof in Türkheim beerdigt.
Wichtige Werke (Auswahl)
Maria Hefele schreibt hauptsächlich Lyrik; nach Joseph Bernhart „recht gefällige Gedichte im schwäbischen Dialekt“. In Immenstadt trifft sie Arthur Maximilian Miller, der ihre lyrischen Arbeiten zu schätzen weiß. Ihm widmet sie 1976 das Leseheft Für die schwäbische Jugend. Einige ihrer Gedichte werden im BR in der Reihe „Bairisch Herz“ gesendet. In die schwäbische Anthologie Biera ond Zelta (Weißenhorn, 1977) werden vier ihrer Gedichte aufgenommen. Die meisten ihrer Arbeiten vervielfältigt und verteilt sie jedoch selbst an Freunde und Bekannte. Eine Bibliographie ihrer Werke und die meisten ihrer erhaltenen Gedichte finden sich in den Türkheimer Heimatblättern. Maria Hefeles „Gedicht für die Todesanzeige“ und „Kleinigkeiten“ sind Teil der 2023 erschienenen Mundartlyrik-Anthologie Butzagägaler.
Türkheimer Heimatbätter, H. 79 (2011), S. 9-16.
