Einsendeschluss W.-G.-Sebald-Literaturpreis (NUR NOCH HEUTE!)
Die Städte Kempten und Sonthofen und die Deutsche Sebald Gesellschaft schreiben zum vierten Mal einen Literaturwettbewerb aus, der mit der Vergabe des W.-G.-Sebald-Literaturpreises abschließt. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland mit einem unveröffentlichten deutschsprachigen Prosatext (z.B. Erzählung oder Auszug aus einem größeren Projekt), der sich mit dem Themenkomplex „Erinnerung und Gedächtnis“ beschäftigt. Der alle zwei Jahre vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und fordert mit seiner Rahmenwidmung auf, sich mit Fragen und Motiven auseinanderzusetzen, die für W. G. Sebalds Schaffen wichtig waren. Einsendeschluss ist der 30. April 2026.
Einsendeschluss Kunstförderpreis der Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg vergibt jährlich Kunstförderpreise in den Sparten Architektur, Ballett, Bildende Kunst, Design, Literatur, Musik (Jazz) und Schauspiel. Das Preisgeld von 21.000 Euro wird zu gleichen Teilen auf die Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt. Der Preis soll eine Anerkennung der besonderen Begabung junger Künstlerinnen und Künstler sein, die im Raum Augsburg geboren sind oder dort seit mindestens drei Jahren ihren Wohnsitz gehabt haben. Vom 1. bis zum 31. Mai 2026 können die Bewerbungen wieder im Kulturamt Augsburg eingereicht werden.
Die Coburger Literaturtage finden seit 2004 statt. Sie gehen auf eine Initiative von Oskar Ohler (auch Initiator des Coburger Literaturkreises e.V. und des Coburger Rückert-Preises) zurück. Anfangs als Wagnis empfunden, sind sie mittlerweile ein Markenzeichen der Coburger Kulturszene. Alljährlich laden die Veranstalter zu Lesungen und Vorträgen ein, um Gegenwartsliteratur in möglichst großer Vielfalt vorzustellen. Zu den festen Bestandteilen gehören u.a. der „Roman-Marathon“, der die Literaturwoche einleitet, sowie die Reihe „Literatur in den Häusern unserer Stadt“, bei der Coburger in ihre Wohnungen und Häuser einladen, um im ganz besonderen Rahmen lesen zu lassen.
David Vajda, geboren 1989 in München, lebt als freier Autor und Regisseur in München und Wien. Der cineastische Blick auf die Realität prägt seine Prosa inhaltlich und stilistisch. Seine pointierten Charakterstudien besitzen eine Sprachkraft, die gekonnt zwischen Ernst und Komik changiert.
Alisha Gamisch, geboren 1990 in Tegernsee, ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin. In ihren Texten verarbeitet sie die Geschichte ihrer russlanddeutschen Familie und schreibt eindringlich über transgenerationale Traumata.
Eröffnungsabend der 33. Ingolstädter Literaturtage 2026
Seit 1995 sind die Ingolstädter Literaturtage ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Donaustadt. Neben etablierten Schriftstellerinnen und Schriftstellern wie Büchnerpreisträgerin Ursula Krechel oder Daniela Dröscher las am Eröffnungsabend die aus Frankreich stammende Debütautorin Raphaëlle Red.
Besprechung von Nadine Schneiders Roman Das gute Leben
Was macht ein gutes Leben aus? Diese Frage stellt sich quasi automatisch, wenn man den Titel von Nadine Schneiders neuem Roman Das gute Leben liest. Die Münchner Autorin Christina Madenach über eine Familiengeschichte zwischen den Härten von Flucht und Getrenntsein und der Hoffnung auf Neues.
Interview mit Elena Riedel über das kommende Literaturhaus in Würzburg
Seit Jahren kämpft die unterfränkische Literaturszene um ein Literaturhaus. Im Herbst 2026 soll es so weit sein. Elena Riedel, Vorstandvorsitzende und Gründungsmitglied des Literaturhaus Würzburg e. V., spricht über die Herausforderungen und Möglichkeiten eines festen Ortes für die Literatur in Würzburg. Für sie ist klar: Das Literaturhaus Würzburg muss ein Ort sein, der niemanden ausschließt.
Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) schreiben einen Literaturwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren im Alter bis 40 Jahren aus. Die Wettbewerbsbeiträge sollten sich thematisch optimalerweise mit deutschen Spuren in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion auseinandersetzen.
Jella Lepman wird 1891 in Stuttgart geboren. Als Journalistin und Schriftstellerin beschäftigt sie sich mit Themen der Kinder- und Jugendliteratur. Ihr größter Erfolg ist die Gründung der Internationalen Jugendbibliothek in München, die sich bis heute ihrer Mission anvertraut. Jella Lepman stirbt am 4. Oktober 1970 in Zürich.
„Lyrik im Dialog“ ist ein neuer Podcast für Lyrikkritik. Slata Roschal, Christoph Georg Rohrbach und Dirk Uwe Hansen, alle drei selbst als Lyrikschreibende, Lyrikvermittelnde und Lyrikübersetzende tätig, empfehlen in insgesamt sieben über das Jahr verteilten Folgen inspirierende Gedichtbände, die man unbedingt lesen sollte. In Folge 3 des Podcasts geht es auf poetische Wanderschaft. Gipfelkreuze werden gefällt, es wird höchst vielschichtig „gewettert“, und Totentänze als Metaphernreigen einer kulturellen Krise hörend erfahrbar gemacht.
Das Literaturportal Bayern widmet sich der Literatur in Bayern in all ihren Facetten, der Vermittlung und Förderung sowie der Teilhabe an wichtigen kulturellen Debatten und Themen. Es nimmt am literarischen Leben teil, gestaltet dieses mit und informiert über die literarische Kultur des Freistaats in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei greift es auch zukunftsrelevante Aspekte auf. In den verschiedenen Bereichen des Portals finden Sie Autoren-, Institutionen- und Preislexika ebenso wie Berichte, Blogs und Publikationen, Veranstaltungen und aktuelle Entwicklungen. Durch die Verortung und Verknüpfung von Inhalten wird für die Städte und Regionen Bayerns eine vielschichtige Plattform geschaffen.
Das Literaturportal Bayern ist ein Vorhaben der Bayerischen Staatsbibliothek, getragen und begleitet vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Landeshauptstadt München. Für die Literatur in München kooperiert das Literaturportal mit der Monacensia im Hildebrandhaus. Darüber hinaus arbeitet es mit zahlreichen Einrichtungen im gesamten Freistaat Bayern zusammen und ist jederzeit offen für weitere Kooperationen.