Kunstförderpreisträger 2026 in der Sparte Literatur
Ganze vier Auszeichnungen für herausragende Talente aus Pommelsbrunn im Nürnberger Land und München. „Die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren eröffnen ungewohnte Perspektiven und bereichern unsere Literaturlandschaft mit ganz eigenen Handschriften“, begründet Markus Blume.
*
„Neue Köpfe, starke Geschichten: Die diesjährigen Kunstförderpreisträgerinnen und -preisträger der Sparte ‚Literatur‘ machen sichtbar, wie lebendig und ideenreich die junge Literaturszene in Bayern ist“, betont der Kunstminister in München. Die vier Kunstförderpreise in der Sparte „Literatur“ gehen 2026 an Anja Gmeinwieser aus Pommelsbrunn im Nürnberger Land, Bernhard Heckler aus München, Sophia Klink aus München und Sophia Merwald aus München. Die Verleihung der Bayerischen Kunstförderpreise 2026 findet am 12. November 2026 im Vorfeld des Bayerischen Kunstpreises im Bergson Kunstkraftwerk in München statt.
Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern 2026
Anja Gmeinwieser mit Wir Königinnen (Berlin Verlag, 2026):
In diesem Debütroman erzählt Anja Gmeinwieser von einer Frau, die ihrem erschöpfenden Alltag entflieht und sich einer Lkw-Fahrerin auf dem Weg in die Türkei anschließt. Daraus entwickelt sie eine eindringliche Road Novel von großer Körperlichkeit und sprachlicher Kraft. Eine Rezension des Literaturportals Bayern ist hier zu lesen.
Bernhard Heckler mit Die beste Idee der Welt (Antje Kunstmann Verlag, 2025):
Mit seinem Werk gelingt Bernhard Heckler ein ebenso vergnüglicher wie präziser Roman über ein Münchner Milieu, das es so nur hier geben kann. Mit feinem Gespür für den Sound der Stadt verbindet er Slapstick und Melancholie, Eulenspiegelei und Gegenwartsdiagnose zu einer temporeichen Heldenreise. Eine Besprechung seines Romans findet sich hier.
Sophia Klink mit Kurilensee (Frankfurter Verlagsanstalt, 2025) und Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen (hochroth München, 2025):
In ihrem Gedichtband Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen und dem Roman Kurilensee hat Sophia Klink eine unverwechselbare literarische Stimme entwickelt. Als promovierte Biologin erkundet sie in Lyrik und Prosa eindringlich das Verhältnis von Mensch und Natur. Der Roman wurde hier rezensiert.
Sophia Merwald Sperrgut (park x ullstein Verlag, 2026):
Im Zentrum dieses Debütromans steht das Haus „Lusthansa“, ein wandelbarer Schutzraum für Frauen und alle, die keinen Platz in einer von Normen geprägten Welt finden. Mit poetischer Fantasie und gesellschaftskritischem Blick entwickelt sie eine originelle Utopie, die gerade durch ihre erzählerische Leichtigkeit nachhaltig wirkt. Eine Rezension des Romans findet sich hier.
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Ganze vier Auszeichnungen für herausragende Talente aus Pommelsbrunn im Nürnberger Land und München. „Die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren eröffnen ungewohnte Perspektiven und bereichern unsere Literaturlandschaft mit ganz eigenen Handschriften“, begründet Markus Blume.
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„Neue Köpfe, starke Geschichten: Die diesjährigen Kunstförderpreisträgerinnen und -preisträger der Sparte ‚Literatur‘ machen sichtbar, wie lebendig und ideenreich die junge Literaturszene in Bayern ist“, betont der Kunstminister in München. Die vier Kunstförderpreise in der Sparte „Literatur“ gehen 2026 an Anja Gmeinwieser aus Pommelsbrunn im Nürnberger Land, Bernhard Heckler aus München, Sophia Klink aus München und Sophia Merwald aus München. Die Verleihung der Bayerischen Kunstförderpreise 2026 findet am 12. November 2026 im Vorfeld des Bayerischen Kunstpreises im Bergson Kunstkraftwerk in München statt.
Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern 2026
Anja Gmeinwieser mit Wir Königinnen (Berlin Verlag, 2026):
In diesem Debütroman erzählt Anja Gmeinwieser von einer Frau, die ihrem erschöpfenden Alltag entflieht und sich einer Lkw-Fahrerin auf dem Weg in die Türkei anschließt. Daraus entwickelt sie eine eindringliche Road Novel von großer Körperlichkeit und sprachlicher Kraft. Eine Rezension des Literaturportals Bayern ist hier zu lesen.
Bernhard Heckler mit Die beste Idee der Welt (Antje Kunstmann Verlag, 2025):
Mit seinem Werk gelingt Bernhard Heckler ein ebenso vergnüglicher wie präziser Roman über ein Münchner Milieu, das es so nur hier geben kann. Mit feinem Gespür für den Sound der Stadt verbindet er Slapstick und Melancholie, Eulenspiegelei und Gegenwartsdiagnose zu einer temporeichen Heldenreise. Eine Besprechung seines Romans findet sich hier.
Sophia Klink mit Kurilensee (Frankfurter Verlagsanstalt, 2025) und Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen (hochroth München, 2025):
In ihrem Gedichtband Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen und dem Roman Kurilensee hat Sophia Klink eine unverwechselbare literarische Stimme entwickelt. Als promovierte Biologin erkundet sie in Lyrik und Prosa eindringlich das Verhältnis von Mensch und Natur. Der Roman wurde hier rezensiert.
Sophia Merwald Sperrgut (park x ullstein Verlag, 2026):
Im Zentrum dieses Debütromans steht das Haus „Lusthansa“, ein wandelbarer Schutzraum für Frauen und alle, die keinen Platz in einer von Normen geprägten Welt finden. Mit poetischer Fantasie und gesellschaftskritischem Blick entwickelt sie eine originelle Utopie, die gerade durch ihre erzählerische Leichtigkeit nachhaltig wirkt. Eine Rezension des Romans findet sich hier.
